Digital Life
13.02.2019

Tesla-Fahrer gibt Autopilot Schuld an Unfall

Ein Fahrer, der in Straßenschilder und Büsche krachte, gibt an, dass ihn der Autopilot die Kontrolle über das Fahrzeug nicht übernehmen ließ.

Der Fahrer kam mit seinem Tesla Model X mit aktiviertem Autopilot im US-Bundesstaat New Jersey von der Fahrbahn ab, mähte dabei mehrere Straßenschilder um und kollidierte mit Büschen, bevor sein Fahrzeug in einer Schlammpfütze zum Stehen kam, berichtet ABC7 NY. Gegenüber der Polizei gab er an, dass ihm das Autopilot-System nicht erlaubte, die Kontrolle über sein Fahrzeug wieder zu übernehmen.

Die Straßenmarkierungen hätten das System wohl verwirrt. Es sei nicht möglich gewesen, einzugreifen, wird er im Polizeibericht zitiert. Verletzt wurde bei dem Unfall niemand.

Tesla widerspricht

Tesla äußerte an den Aussagen des Fahrers in einer ersten Reaktion Zweifel. Seit dem Start des Systems im Jahr 2015 sei kein Fall bekannt, bei dem es nicht möglich gewesen wäre beim Autopiloten einzugreifen, heißt es in einem Statement des Unternehmens. Dazu genüge es üblicherweise leicht das Lenkrad oder die Bremsen zu berühren. Darüber hinaus könne der Wagen beim Betätigen der Bremsen in jedem Fall zum Stehen gebracht werden.