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US-Regierung warnt vor Hackerangriffen auf Kindergärten

Die US-Regierung hat eine Mitteilung an Bildungseinrichtung herausgegeben, die vor Cyberangriffen warnt. Dabei wären vor allem sogenannte K-12 Schulen betroffen. Hier werden Kinder vom Kindergarten bis zum 12. Lebensjahr unterrichtet, bevor sie in eine weiterführende Schule gehen.

In der Warnung heißt es, Hacker würden verstärkt auf Distance-Learning-Plattformen abzielen. Laut FBI, CISA (Cybersecurity & Infrastructure Security Agency) und MS-ISAC (Multi-State Information Sharing and Analysis Center) würden die Angreifer vor allem Ransomware aufspielen, Daten stehlen und die Plattformen unbrauchbar machen. 

Lösegeld für Schüler-Daten

Schulen könnten als gute Chance für solche Angriffe gesehen werden. Diese würden auch im kommenden Jahr weitergehen, so die CISA. "Bei diesen Attacken zielen böswillige Cyber-Akteure auf Schulcomputersysteme ab, verlangsamen den Zugriff und ändern - in einigen Fällen - das System, so dass grundlegende Funktionen wie Distance Learning nicht mehr zugänglich sind", heißt es weiter. Mit DDos-Angriffen würde etwa Lernsoftware unbrauchbar gemacht.

Dabei würden die Angreifer ähnliche Methoden anwenden, die auch bei Attacken auf Unternehmen zum Einsatz kommen: Sie stehlen persönliche Informationen von Schülern und drohen damit, diese zu veröffentlichen. Die Institutionen werden erpresst, Lösegeld für den Schutz der Daten zu bezahlen.

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