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Digital Life
05/31/2019

Vorsicht vor E-Mails mit Virus-verseuchten Jobbewerbungen

Das Arbeitsmarktservice warnt vor einer aktuellen Spam-Kampagne, die versucht den Empfängern Malware unterzujubeln.

Auf den Trick mit der Bewerbung sind schon so einige Unternehmen reingefallen. Mitarbeiter empfangen ein E-Mail, das angeblich eine Bewerbung für eine Stelle enthält. Aus Neugier klicken sie auf den Lebenslauf im Anhang oder senden das E-Mail der Personalabteilung weiter, die dort den Lebenslauf öffnet – und schon ist die Schadsoftware am Computer.

Aktuell ist wieder eine Welle solcher Mails im Umlauf. Diesmal warnt das Arbeitsmarktservice (AMS) davor. Dieses wurde von etlichen Empfängern der Spam-Mails kontaktiert. In den Mails steht nämlich, dass man die Stellenanzeige, für die man sich hiermit bewirbt, auf der Website des „Arbeitsamts“ gefunden habe.

Anhang mit Passwort

Die im E-Mail enthaltenen Bewerbungsunterlagen sind mit Passwort geschützt, das Passwort wird im Mail genannt. Da sollten eigentlich schon die Alarmglocken schrillen. Schließlich macht es keinen Sinn eine Datei per Passwort zu schützen, wenn das Passwort im Klartext mitgeschickt wird. Mit solchen Tricks versuchen die Cyberkriminellen Virenscanner zu überlisten und die Neugier beim Empfänger zusätzlich zu steigern. Frei nach dem Motto: Ist etwas mit Passwort geschützt, muss wohl wichtig sein.

Wie üblich gilt bei diesem und ähnlichen Mails: Keine Anhänge öffnen, keine Links anklicken. Am besten das Mail gleich löschen. Außerdem sollte man stets darauf achten, dass das Betriebssystem und die verwendete Software die neuesten Patches installiert haben. Auch das Virenschutzprogramm sollte per automatischen Updates am laufenden Stand ist. Falls man keines verwenden sollte: Selbst der in Windows integrierte kostenlose Virenschutz ist besser als gar kein Virenschutz.