Digital Life
25.10.2016

Wenn Netflix statt Serien Drogen liefert

In einem Interview über die Zukunft der Unterhaltungsbranche scherzte Netflix-CEO Reed Hastings, seine Firma werde vielleicht bald halluzinogene Drogen statt Videos verkaufen.

In einem Live-Interview mit dem Wall Street Journal hat Netflix-CEO Reed Hastings über Vergangenheit und Zukunft seines Unternehmens geplaudert, wie engadget schreibt. Früher habe Netflix die Briefumschläge für den DVD-Versand noch von Mitarbeitern lecken lassen, dann sei die Firma zum Streaming gewechselt und habe begonnen, eigene Inhalte zu produzieren, weil die Studios dazu nicht in der Lage waren, sagte Hastings über die bisherige Entwicklung von Netflix. Was die Zukunft bringe, sei heute schwer abschätzbar, so Hastings weiter.

Videospiele und Virtual Reality hätten Potenzial, so der Firmenchef, die Zukunft könne aber auch in der Pharmakologie liegen. "In 20 oder 50 Jahren könnten Menschen eine personalisierte blaue Pille nehmen, die unterhaltsame Halluzinationen auslöst. Eine weiße Pille, die Leute zurück in die Realität bringt und das ist ein gangbarer Weg", sagte Hastings. Ganz ernst blieb der CEO dann aber doch nicht: "Wenn die Quelle menschlicher Unterhaltung in 30 bis 40 Jahren pharmakologischer Natur ist, werden wir ein riesigess Problem haben."