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Woche 20: Smartphone als Fitnesstrainer

Was ist Runastic?
Runtastic ist ein Mini-Programm, dass man sich auf iPhone, Android, Windows Phone 7 und BlackBerry installieren kann. Im Wesentlichen fungiert die App als Assistent, der Zeit, Distanz Geschwindigkeit, Höhenmeter und Kalorienverbrennung per GPS während des Sports misst und diese Daten online speichert. Runtastic kann beim Joggen, Radfahren, Nordic Walken oder Inline-Skaten verwendet werden. Entwickelt wurde die Software von einem jungen Linzer Team rund um Runtastic-Chef Florian Gschwandtner, der selbst ein begeisterter Läufer ist.

Welche Funktionen sind gratis, welche kostenpflichtig?
Die Basis-Version von Runtastic kann man sich in Apples App Store, Googles Android Market, im Windows Marketplace und in der App World von BlackBerry gratis herunterladen. Mit ihr kann man sich ein Trainingstagebuch anlegen, in dem zurückgelegte Strecken, Zeiten und verbrannte Kalorien gespeichert werden können. Wer sich die Premium-Version von Runtastic um 4,99 Euro leistet, bekommt interessante Zusatzfunktionen: Via Internet können Bekannte live die Laufroute beobachten und dem Läufer per Mausklick anfeuern - er hört dann einen Motivationston im Kopfhörer. Außerdem kann man dann virtuelle Wettbewerbe machen und gegen die Bestzeiten der Freunde laufen.

Welche Nachteile muss man in Kauf nehmen?
So wie der Sportler selbst wird auch das Handy voll belastet: Damit das Smartphone alle Daten genau erfassen kann, muss während des gesamten Workouts der GPS-Sensor auf Hochtouren arbeiten. Das hat zur Folge, dass der Akku stark beansprucht wird und viel schneller als gewohnt leer ist. Deswegen sollte man immer nur mit voller Batterie an den Start gehen, weil es sonst passieren kann, dass die Messung unterbrochen wird und dann wertlos ist. Im Ausland sollte man Runtastic nicht benutzen, da die App eine mobile Internetverbindung braucht und das schnell teuer werden kann.

Alle weiteren Details zu den Multimedia-Tipps von Jakob Steinschaden auf Radio Energy finden Sie unter http://energy.at.

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Jakob Steinschaden

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