Futurezone @ Radio Energy
05/31/2011

Woche 22: Die neuen iPad-Rivalen

Apples Tablet ist der bekannteste Computer der vergangenen Jahre - hat aber endlich ernstzunehmende Konkurrenz bekommen, die allesamt auf Googles Android-Software bauen und einige Dinge bereits besser können.

von Jakob Steinschaden

Welche Alternativen sind in Österreich erhältlich?
Derzeit gibt es das Motorola Xoom und das HTC Flyer um jeweils 700 Euro zu kaufen. Demnächst kommen außerdem das Samsung Galaxy Tab 10.1 und das Asus Transformer auf den österreichischen Markt. Alle vier sind mit dem Google-Betriebssystem Android ausgerüstet und können im prinzip alles, was das iPad auch kann: Internetsurfen, Games, Videos, digitale Zeitungen und soziale Netzwerke wie Facebook und Twitter sind sehr einfach nutzbar. Ins Internet gelangt man entweder über WLAN-Funk oder über eine eingebaute SIM-Karte, die sich ins Mobilfunknetz einloggt.

Was können Android-Tablets besser als das iPad?

Anders als das iPad verstehen die Android-Tablets den Internet-Standard Flash. Dieser ist oft für die Darstellung von Webseiten, Online-Spielen und Web-Videos zuständig. Außerdem sind Android-Tablets freier nutzbar als ein iPad: Während man am Apple-Gerät nur Apps aus dem App Store installieren kann, darf man bei Google auch Mini-Programme installieren, die nicht im Android Market verfügbar sind. Im Schnitt sind die Kameras der Android-Tablets qualitativ besser, außerdem sind die 16:9-Formate der Displays besser für Filmschauen geeignet. Das Samsung Galaxy Tab 10.1 ist zudem dünner als das iPad 2, und das Asus bietet ein Andock-Keyboard.

In welchen Bereichen ist das iPad 2 besser?
Apple ist immer noch Vorreiter beim Thema Apps, die Nutzer haben im App Store die größte Auswahl vor allem bei Games - mehr als 500.000 Stück gibt es. Für die Apps und Filme ist auch der integrierte Speicher nicht unwichtig, mit 64 Gigabyte bietet das größte iPad den derzeit großzügigsten Speicher. Außerdem sind immer noch viele Experten der Meinung, dass Apples Betriebssystem iOS sehr einfach zu erlernen ist und damit jenen Menschen entgegen kommt, die vorher nichts mit Computern am Hut hatten. Nicht umsonst wird das iPad vermehrt in Schulen eingesetzt, und auch ältere Personen finden sich auf dem Geräten schnell zurecht.

Alle weiteren Details zu den Multimedia-Tipps von Jakob Steinschaden auf Radio Energy finden Sie unter http://energy.at.

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