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Studie 4,9 Millionen Österreicher spielen Computerspiele.

 
  - Foto: Getty Images/Pixland/Pixland/Thinkstock
Das Smartphone ist laut einer GfK-Studie die beliebteste Plattform, PC und Konsolen werden am längsten zum Spielen genutzt.

4,9 Millionen Österreicher sind Videospieler. Das hat eine Studie der GfK ergeben, die am Mittwoch publiziert wurde. Demnach sind das Smartphone die beliebteste, PC und Konsolen die am längsten genutzten Plattformen. Für die Studie im Auftrag des Österreichischen Verbands für Unterhaltungssoftware (ÖVUS) wurden 3.002 Internetuser über 13 befragt.

Das sind laut GfK mehr als zwei Drittel (68 Prozent) der Personen in Internethaushalten und über die Hälfte der Gesamtbevölkerung. Sechs von zehn Österreicherinnen und Österreichern in Internethaushalten spielen regelmäßig - mehrfach im Monat, fast jeder zweite täglich oder beinahe täglich.

Smartphone vor PC und Konsole

Die meisten User - 3,5 Millionen - spielen auf dem Smartphone. PCs mit 2,3 Millionen und Konsolen mit 2,2 Millionen Gamern folgen auf den Plätzen zwei und drei, werden von ihren Fans aber umso intensiver genutzt. Die durchschnittliche wöchentliche Spielzeit beträgt am PC über sechs Stunden, auf Konsole knapp unter sechs Stunden. Auf dem Smartphone wird im Schnitt „nur“ 4,7 Stunden pro Woche „gezockt“.

Frauen und Männer

Der Computerspieler in Österreich ist im Schnitt 35 Jahre alt. Es spielen beinahe genauso viele Frauen wie Männer (47 gegenüber 53 Prozent), allerdings sind Männer wesentlich länger pro Woche (zwölf Stunden) beim Spielen als Frauen (8,3 Stunden). Die Geschlechter sind am Smartphone und am Tablet fast gleich oft beim Spielen zu finden. An den Konsolen und PC dominieren mit 62 bzw. 67 Prozent die Männer.

"Vorurteile widerlegt"

ÖVUS-Präsident Niki Laber sah „gängige Vorurteile“ durch die Studie widerlegt: „Der typische Gamer ist kein männlicher Teenager. Digitale Unterhaltung ist für mehr als die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher eine beliebte Freizeitbeschäftigung, für Frauen und Männer gleichermaßen.“

(apa) Erstellt am 11.10.2017, 10:46

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