Games
31.10.2016

EA schließt ganzes Land von Spielen aus

In Myanmar haben Videospieler seit September keinen Zugriff auf EAs Spieleplattform "Origin" mehr. Grund sind veraltete Handelsembargos. EA arbeitet an Lösung.

Spieler in Myanmar können derzeit nicht auf EAs Origin-Plattform spielen, selbst wenn sie ihre EA-Accounts in anderen Ländern angelegt haben, berichtet engadget. Das heißt, dass sie auch den Zugriff auf ihre gekauften EA-Spiele verlieren. Im September hat EA damit begonnen, den Zugriff zu verhindern. Mit einem VPN ist es zwar möglich, die Blockade zu umgehen, aber nur unter Inkaufnahme von Geschwindigkeitseinschränkungen. EA rechtfertigt die Sperren mit einem Verweis auf die rechtliche Situation. US-Gesetze würden Geschäfte in Myanmar verbieten.

Die US-Sanktionen wurden allerdings mit dem siebten Oktober auf Geheiß von Präsident Obama ausgesetzt. EA hat eingesehen, dass es einen Fehler gemacht hat und "arbeitet derzeit an einer Lösung". Der Fall zeigt die Nachteile von Spielen, die nur über Online-Plattformen gestartet werden können. Die Spiele gehören den Kunden nur bedingt, da der Betreiber den Zugriff jederzeit unterbinden kann. Entschädigungen für den Verlust des Zugriffs auf schon bezahlte Inhalte gibt es nicht.