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Hearthstone Internationales eSport-Turnier schließt Frauen aus.

Vor allem beim Online-Karten-Spiel Hearthstone stieß der Ausschluss von Frauen auf Unverständnis
Vor allem beim Online-Karten-Spiel Hearthstone stieß der Ausschluss von Frauen auf Unverständnis - Foto: Blizzard
Der internationale eSport-Verband verbannte Frauen von der Hearthstone-Weltmeisterschaft. Nun lenkte man aber ein und öffnet die Turniere für alle.

Ein internationales eSport-Turnier sorgt derzeit für Aufregung. Die International eSports Foundation, kurz IeSF, kündigte an, dass an der Hearthstone-Weltmeisterschaft in Baku lediglich Männer teilnehmen dürfen. In einer Aussendung verwies man darauf, dass es im Rahmen der Weltmeisterschaft auch Bewerbe nur für Frauen geben werde. Diese finden aber nicht für Hearthstone, sondern in StarCraft 2 sowie Tekken Tag Tournament 2 statt. 

„Es ist bekannt, dass eSport vorwiegend von Männern gespielt wird und Frauen nur einen kleinen Teil der Spieler ausmacht. Durch das Ausrichten von Frauen-Turnieren versuchen wir, weltweit die weiblichen Spieler zu unterstützen“, heißt es unter anderem in der Aussendung. Um als wahrer Sport anerkannt zu werden, müsse man sich an internationalen Sport-Regeln orientieren. Dabei verweist man auf Schach, in dem ebenfalls Ligen für Frauen die Regel seien.

Nun doch offen

Nach einem kleinen Shitstorm auf der Facebook-Seite sowie Berichterstattung zahlreicher Online-Blogs gab man jedoch nach. Am Mittwoch wurde beschlossen, dass sowohl Frauen als auch Männer in allen sechs Disziplinen gegeneinander antreten dürfen. Die beiden angekündigten Frauen-Turniere sollen dennoch stattfinden. Das Turnier, bei dem Preisgelder im Gesamtwert von 100.000 US-Dollar ausgeschüttet werden, findet vom 12. bis 17. November 2014 in Baku statt. Zu den Gründungsmitgliedern des IeSF zählt auch der eSport-Verband Österreich (ESVÖ).

(futurezone) Erstellt am 03.07.2014, 09:36

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