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18.07.2016

Mann bedroht Pokemon-Go-Spieler und wird verhaftet

Ein Texaner kündigte per Facebook-Post an, dass er mit Paintball-Waffen Jagd auf Pokémon-Go-Spieler machen wolle. Nun wurde er wegen "terroristischer Drohungen" verhaftet.

Ein Mann aus dem US-Bundesstaat Texas wurde verhaftet, nachdem er über Facebook ankündigte, Pokémon-Go-Spieler mit „angepassten Paintball-Waffen“ zu beschießen. Dabei warnte er offenbar spezifisch davor, zu bestimmten Pokémon-Events in der Umgebung zu gehen: „Warnung an all euch Pokemon-Go-Spieler. Morgen werden ich und ein paar Freunde unsere umgebauten Paintball-Waffen mitnehmen und werden ein wenig aufräumen. Und ich weiß, dass all ihr Idioten da draußen herumlauft und auf eure Smartphones starrt, um diese Pokémon zu fangen.“ Das Posting war nicht öffentlich, allerdings für Freunde von Freunden sichtbar.

Satire schwer erkennbar

Obwohl er das Posting mit Emojis versah, stufte die lokale Polizei das Posting dennoch als „terroristische Bedrohung“ ein und ließ den Mann verhaften. Der Hype um Pokémon Go scheint viele Menschen zu verärgern. So verbreitet sich derzeit über Facebook auch ein Bild eines Plakates rasant, auf dem Pokémon-Go-Spieler davor gewarnt werden, Privatgrund zu betreten. Dort heißt es unter anderem „Werdet endlich erwachsen und haltet euch von meinem Garten fern“ sowie dass „diese Pokémon-Jagd das Dümmste ist, das ich jemals gesehen habe“.

Wie beim für Wien angekündigten Facebook-Event „Pokémon-Go-Spieler mit 16er Blech bewerfen“ dürfte es sich um Satire handeln. Dennoch sollte man darauf achten, wohin man beim Pokémon-Go-Spielen geht. So schoss ein Mann im US-Bundesstaat Florida auf zwei Teenager, weil er dachte, sie wollen bei ihm einbrechen.

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