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Spielkonsole Nintendo Switch: Nutzer klagen über Hardware-Probleme.

 
  - Foto: Gregor Gruber
Kurz nach dem Verkaufsstart klagen bereits einige Switch-Nutzer über Defekte. Ob das Problem weit verbreitet ist, ist derzeit unklar.

Am Freitag startete weltweit der Verkauf der neuen Nintendo-Spielkonsole Switch (zum futurezone-Test). Der japanische Videospiel-Konzern rechnet mit hoher Nachfrage, vor allem in seinem Heimatmarkt. Allein für März wurden rund zwei Millionen Stück der Switch produziert, bis Ende des Jahres sollen rund fünf Millionen Stück abgesetzt werden. Wenig überraschend finden sich unter diesen Geräten nun auch einige Modelle, die defekt sind. 

Blauer und oranger Bildschirm

Bislang sind die Probleme noch relativ gut durchmischt, einen besonders weit verbreiteten Fehler gibt es vorerst nicht. Auf Reddit berichten Nutzer jedoch von einem „Blue Screen of Death“ und einem „Orange Screen“. Während sich Letzterer zumindest vorübergehend durch einen Neustart beseitigen lässt, musste ein Reddit-Nutzer eine nicht mehr funktionsfähige Switch mit „Blue Screen of Death“ zurückgeben.

Laut dem betroffenen Nutzer spielte er vor dem plötzlichen Tod der Konsole „Zelda Breath of the Wild“ als der Bildschirm plötzlich weiß wurde und die Lüfter der Switch besonders laut wurden. Nach einem Neustart offenbarte sich nur mehr der blaue Bildschirm.  Andere Hardware-Defekte sind weniger dezent: Ein Twitter-Nutzer berichtet, er habe ein Gerät mit flackerndem Bildschirm erhalten, wie er auch per Video beweist.

Ein vorzeitiger Tod der Spielkonsole ist übrigens besonders ärgerlich, wenn man bereits einige Savegames hinterlegt hat. Diese lassen sich derzeit nicht sichern, wie Nintendo in einem FAQ erklärt. Vorerst sei es nicht möglich, eine Sicherungskopie von Savegames zu erstellen oder diese von einem Gerät auf das andere zu übertragen.

Nintendo: Kein Kommentar

Nintendo äußerte sich bislang nicht offiziell zu den defekten Geräten und verwies bei einer Anfrage von Polygon auf die offizielle Support-Website. Zudem schließt Nintendo im FAQ unter anderem die Rückgabe bei einzelnen Pixelfehlern aus, da diese „normal und nicht als Defekt anzusehen sind“.  Zudem untersuche man Berichte über mögliche Verbindungsprobleme der Joy-Cons. Derzeit bittet man, alle möglichen Geräte, die Interferenzen verursachen könnten, zu deaktivieren - das umfasst nahezu jedes Gerät mit Sendefunktion, auch Smartphones.

Polygon berichtet von anderen Problemen, die allerdings eher die Abnützung beschleunigen. So kommt es offenbar zu Kratzern, wenn man die Spielkonsole unachtsam in das Dock einführt. Dabei könnte das Gehäuse an den USB-C-Stecker stoßen und sich kleine Haarrisse im Display bilden. Zudem sei der offizielle Bildschirm-Schutz, der mit dem optional erhältlichen Case für die Switch mitgeliefert wird, zu klein.

(futurezone) Erstellt am 05.03.2017, 11:54

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