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Game Pokémon Go führt zu einem Anstieg von Autounfällen.

 
  - Foto: AP/Richard Vogel
Forscher haben die Unfallstatistik in der Nähe von Pokéstops untersucht. Demnach hatte das Game einige Blechschäden und sogar Tote zur Folge.

Als das augmented Smartphone-Game Pokémon Go im vergangenen Juli in die App-Stores kam, löste dies einen riesigen Hype aus. Hunderte, Tausende Spieler strömten auf die Straßen und in die Parks, um die virtuellen Monster zu fangen.

Wie in dem nun veröffentlichten Paper "Death by Pokemon Go" beschrieben ist, gab es einen Anstieg von Autounfällen, der offenbar mit Pokémon Go in Zusammenhang steht. Den Forschern zufolge habe es allein im Tippecanoe County, im US-Bundesstaat Indiana, in den ersten 148 Tagen nach Veröffentlichung des Games 286 Autounfälle – zwei davon mit Todesfolge – mehr gegeben als im Durchschnitt. Knapp die Hälfte davon stehe in direktem Zusammenhang mit dem Smartphone-Game. 134 davon haben sich in der Nähe von Pokéstops ereignet.

Dass der Anstieg von Autounfällen tatsächlich mit dem Smartphone-Game zusammenhängt, untermauern die Forscher damit, dass die Zahl der Unfälle in der Nähe von Pokémon Go Gyms nicht angestiegen ist.

(futurezone) Erstellt am 27.11.2017, 10:31

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