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30.07.2018

Porno-Persiflage von Fortnite macht sich über Free-to-Play lustig

Abgesehen von expliziten Szenen bietet „Fortnut“ Skins, Streamer, Einkaufswägen und einen bissigen Kommentar zu zahlenden Usern.

Regel Nummer 34: Wenn es etwas gibt, gibt es auch eine Porno-Version davon. Während sich diese klassische Internet-Regel meist auf gezeichnete Sexbilder bezieht, erfreuen sich seit ein paar Jahren auch sogenannte Porno-Parodien großer Beliebtheit. Mit „ Fortnut“ hat es jetzt das beliebte Battle-Royale-Spiel Fortnite erwischt.

Die Macher der Persiflage dürften schon einige Erfahrung auf diesem Gebiet haben. Zum Sortiment der Erotikfilmfirma gehört unter anderem Jurassic Wood, Dragon Boob Z, Oversnatch und Metal Rear Solid. Diese Filme haben meist, abgesehen von den expliziten Inhalten, auch andere Gemeinsamkeiten: Schlechte Kostüme, schlechte Witze und schlechte schauspielerische Leistung. Bei Fortnut gibt es immerhin noch einen Seitenhieb auf die Videospielebranche, wie im Trailer zu sehen ist.

Mit Streamer

Der Trailer beginnt mit einer Spielerin die einen Stream startet, um Fortnut zu spielen. In dem Team, das sie zusammenstellt, ist ein Skelett, ein Mann mit einem Hodenkopf als Anspielung auf das Tomaten-Mann-Skin aus Fortnite und zwei User mit dem Default Skin.

Der Hodenkopf macht sich über die Spieler mit dem Default Skin lustig, weil sie kein Geld für coole Skins ausgeben. „Sorry, ich spare mein Geld lieber für reale Sachen“, so die Antwort einer Spielerin. Als Hodenkopf kurz darauf im Game stirbt, sagt sie: „Du hättest das Geld lieber nicht für Skins ausgeben sollen, sondern dafür nicht in den ersten Minuten im Spiel zu sterben.“

Auch wenn der Witz nicht besonders gut ist, ist es dennoch bemerkenswert, dass sogar eine unlizenzierte Porno-Persiflage nichts für Mikrotransaktionen übrig hat – und für Spieler, die sich über andere Gamer lustig machen, die kein Geld für virtuelle Gegenstände ausgeben.