Games
31.03.2015

Spiele-Entwicklung in Österreich: Die Suche nach Talent

Thomas Mahler, einer der Entwickler von "Ori and the blind forest", sprach in einem Interview Spiele-Österreich die Talente ab. Nun stellt er sich Vertretern der Branche.

"In Österreich hätte ich mit Sicherheit nicht die Talente für eine Produktion wie 'Ori' gefunden." Mit dieser Aussage ließ Thomas Mahler, Gründer der Wiener Moon Studios und ehemaliger Blizzard-Entwickler, in einem Interview mit derStandard.at aufhorchen. Die Aussage wurde heftig diskutiert, doch steht es wirklich so schlimm um Spiele-Österreich? Mahler stellt sich am Donnerstag, den 2. April, im Rahmen einer Subotron pro games Debatte Vertretern der österreichischen Spiele-Industrie. Neben ihm diskutieren Michael Paeck (Cliffhanger Productions), Johannes Mücke (Wideshot Entertainment) und Jeremiah Diephuis (FH Hagenberg). Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Raum D (quartier 21) des Wiener Museumsquartiers statt. Der Eintritt ist frei.

Pitch für österreichische Spiele

Dass es vielversprechende Spiele aus Österreich gibt, beweist der Subotron Live Pitch. In der Kategorie "Game-Prototypen" wurden nun jene drei Finalisten gekürt, die sich am 16. April im Pitch beweisen müssen. Dazu zählen neben dem ungewöhnlichen Jump'n'Run "Introducing Sword" auch das Puzzle-Spiel "Old Man's Journey" und das auf Micromanagement fixierte RPG "Pushing Onwards". Der Sieger erhält neben einem ausführlichen Coaching auch einen Geldpreis in der Höhe von 3.000 Euro. Die Einreichfrist für Studentenprojekte läuft noch bis zum 11. Mai, diese können ebenfalls ein Coaching sowie 2.000 Euro gewinnen.