Games
20.01.2015

Super Mario erhält künstliche Intelligenz

Wie die beliebte Videospielfigur Super Mario im Spiel agiert, wenn sie über künstliche Intelligenz verfügt, zeigen Wissenschaftler der Universität Tübingen.

In dem Uni-Projekt wurde Mario mit grundsätzlichen Lern- und Reaktionsfähigkeiten ausgestattet. Das ermöglicht der Spielfigur, selber im Spiel zu agieren, Feinde zu bekämpfen und Münzen zu sammeln. Mario ist so programmiert, dass er über das Mikrofon menschlichen Input aufnehmen und verarbeiten kann. Sagt man Mario etwa, dass er einen Gegner eliminieren kann, wenn er auf diesen springt, merkt sich dieser das Gelernte und wendet dieses Wissen beim nächsten Zusammentreffen an.

Selbstlernender Mario

Aber auch aus eigenen Erkundungen abstrahiert Mario, welche Auswirkungen sein Tun haben. Wenn er etwa gegen Blöcke springt und es meistens Münzen als Belohnung gibt, wird Mario dieses Verhalten beibehalten. Die Spielfigur wurde auch mit rudimentären grammatikalischen und Satzbau-Fähigkeiten ausgestattet und kann so kommunizieren und auch "Gefühle" zum Ausdruck bringen. Der Wortschatz wird dabei während des Spiels erweitert.

Die Entwicklung, die unter anderem auch in einem YouTube-Video festgehalten ist, ist Teil des Programmierprojekts "Selbstmotiviertes Lernen und Handeln in MarioAI" an der Universität Tübingen.