© Sony

Games
07/12/2020

Videospiele müssen teurer werden, fordert Macher von God of War

Der Chefentwickler von God of War mag keine Mikrotransaktionen, sondern will die Preise für Spiele steigern.

Cory Barlog, Chefentwickler von God of War, empfindet es als eine Unart, bei Videospielen einen niedrigen Preis für ein Spiel zu verlangen, dafür mit Mikrotransaktionen weiter abzucashen. Diese Meinung äußert er lautstark auf Twitter. „Die Preise von Spielen müssen steigern“, so seine Forderung.

Gegen Mikrotransaktionen

Konkret geht es ihm offenbar darum, dass zum Start der Playstation 5 und der Xbox Series X die Preise erhöht werden sollten. Mikrotransaktionen, die während dem Spielen anfallen, um weiter zu kommen oder Bonus-Items zu erlangen, hält er hingegen für „Höllenlandschaften“.

Ein God of War-Nachfolger-Spiel ist bereits in Entwicklung - zumindest gibt es dazu mehrere Hinweise, wie etwa Jobanzeigen, wonach Entwickler gesucht worden sind. Details gibt es jedoch noch keine.

Die Diskussion läuft in der Branche schon länger, ausgelöst hatte diese die Ankündigung, dass das Basketballspiel NBA 2K21 für 70 US-Dollar auf den Markt kommen soll. Hier gab es von vielen Videogamern einen großen Aufschrei, dass dies zu teuer sei.  Barlog ist einer der ersten großen Spielehersteller, die sich zu der Problematik geäußert hat.