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14.07.2018

Wie Fortnite die Fußball-Weltmeisterschaft beeinflusst hat

Auch die Fußballer können sich dem Hype um Fortnite nicht entziehen und nehmen das auf das Spielfeld mit.

Obwohl Fußball der mit Abstand beliebteste Sport der Welt ist, kann man sich auch während der Weltmeisterschaft nicht dem Hype um den Battle-Royale-Shooter Fortnite entziehen. Zahlreiche bekannte Fußballspieler haben auf und abseits des Spielfeldes ihre Vorliebe für den Multiplayer-Shooter von Epic Games gezeigt.

Die wohl bekanntesten Fortnite-Fans sind die englischen Mittelfeldspieler Dele Alli und Jesse Lingard, die ihre Torerfolge mit Fortnite-Tänzen wie „Ride the Pony“ und „ Hype“ gefeiert haben. Alli streamt gelegentlich auch auf Twitch, unter anderem auch gemeinsam mit dem bekannten Fortnite-Streamer Ninja.

Auch der französische Stürmer Antoine Griezmann feiert seine Tore stets mit dem „Take the L“-Tanz. Der Franzose Samuel Umtiti bejubelte das Siegtor gegen Belgien im WM-Halbfinale ebenfalls mit einem Tanz aus dem Videospiel.

Der englische Stürmer Harry Kane erklärte bereits vor Beginn der Weltmeisterschaft gegenüber der BBC, dass er sich mit Fortnite ablenke: „So absurd das klingen mag, man kann damit gut Zeit vertreiben. Es gibt einige von uns, die immer wieder ein paar Spiele machen.“

Die Bild-Zeitung berichtete sogar, dass der Deutsche Fußballbund (DFB) das Internet im WM-Mannschaftsquartier abdrehen musste, weil die Spieler zu viel Zeit mit Videospielen verbrachten - auch mit Fortnite.

In der 3. deutschen Liga sorgte ein von Fortnite inspirierter Tanz ebenfalls für Verwirrung. Der Torschütze des Karslruher SC ließ sich fallen, während andere Mitspieler um ihn Bewegungen aus Fortnite nachahmten, beispielsweise das Heilen mit einem Medikit sowie das Zuschlagen mit einer Spitzhacke.

Milliardengeschäft

Fortnite ist eines der derzeit populärsten und erfolgreichsten Videospiele weltweit. Weltweit zählt es mehr als 125 Spieler, zudem erwirtschaftet Entwickler Epic Games monatlich mehr als 300 Millionen US-Dollar. Da fällt es dem Hersteller relativ leicht, 100 Millionen US-Dollar an Preisgelder für Turniere auszuschütten.