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Kickstarter World of Skins: "Counter Strike"-Doku aus Österreich.

Foto: Richard Haderer/World of Skins
Der Österreicher Richard Haderer will das Milliardengeschäft mit Skins in "Counter Strike Global Offensive" näher beleuchten. Die Doku soll über Kickstarter finanziert werden.

Was vor einigen Jahren mit harmlosen Hüten und bunten Texturen für Waffen begann, hat sich mittlerweile zu einem mehreren Milliarden Dollar schweren Markt entwickelt. Der Handel mit virtuellen Gütern, sogenannten In-Game-Items, boomt und hat nicht zuletzt dank „Team Fortress 2“- und „Counter Strike“-Entwickler Valve kräftig zugelegt. Insbesondere die sogenannten Skins – Texturen für Waffen im Taktik-Shooter „Counter Strike Global Offensive“ – haben sich mittlerweile zu einem gefragten Gut entwickelt und werden nicht nur gesammelt, sondern auch zum Handel oder Wetten verwendet.

Doch wie konnte sich in so kurzer Zeit ein derart gewaltiger Markt entwickeln? Dem will nun der österreichische Filmemacher und YouTuber Richard Haderer nachgehen, der die Dokumentation „World of Skins“ plant. Darin will er mehrere bekannte Persönlichkeiten der Counter-Strike-Szene interviewen, die sich dank des Skins-Booms zehntausende bis Millionen Fans gewinnen konnten.  Haderer sammelt derzeit Unterstützer auf der Crowdfunding-Plattform Kickstarter, insgesamt 25.555 Euro werden für das Projekt benötigt. Bis zum 3. August muss die Summe erreicht oder überschritten sein, andernfalls kommt die Finanzierung nicht zustande.

Veröffentlichung im März 2018

Unterstützer werden mit „Belohnungen“, wie der Erwähnung im Abspann, Filmposter, T-Shirts, DVDs und BluRays sowie exklusive Einblicke gelockt. Haderer hat bereits 2015 erfolgreich ein Filmprojekt über Crowdfunding finanziert. 103 Personen haben „Projekt Silva“ mit insgesamt 16.240 Euro unterstützt, der Film über eine Schatzsuche wurde im Vorjahr veröffentlicht. „World of Skins“ sammelt aber nicht nur auf Kickstarter Spenden, auch auf der offiziellen Webseite kann man das Projekt mit Skins und Bitcoins unterstützen.

Der Film soll von August bis Oktober gedreht werden, das Endprodukt soll im März 2018 auf allen gängigen Plattformen, beispielsweise Steam, Amazon und iTunes, veröffentlicht werden.

(futurezone) Erstellt am 04.07.2017, 16:25

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