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15.11.2018

Autonomer Bus der Wiener Linien gewinnt Green Mobility Award

Die Wiener Linien konnten sich gegen den E-Carsharing-Anbieter Caroo und einer Bezahllösung für E-Ladestationen von Wels Strom durchsetzen.

Mit dem Green Mobility Awardpowered by Blaguss wurde beim futurezone Award das Wiener-Linien-Projekt auto.Bus Seestadt bedacht. Dabei handelt es sich um ein Forschungsprojekt, bei dem erarbeitet wird, wie eine elektrische und fahrerlose Autobuslinie in den öffentlichen Verkehr und in die innerstädtische Mobilität eingebunden werden kann.

"Ziel ist die nachhaltige Erhöhung der Effizienz und der Betriebssicherheit autonomer Fahrzeuge, um letztlich eine Buslinie in der Seestadt unter realen Bedingungen betreiben zu können – mit Haltestellen, Fahrplan und echten Fahrgästen", heißt es auf der Website der Wiener Linien. 2019 starten die Wiener Linien dann eine autonome Autobuslinie im Regelbetrieb in der Seestadt Aspern.

Im Projekt auto.Bus Seestadt arbeiten die Wiener Linien, das AIT Austrian Institute of Technology, das KFV (Kuratorium für Verkehrssicherheit), der TÜV Austria sowie die Siemens AG Österreich und der französische Bushersteller NAVYA gemeinsam an der technologischen und rechtlichen Weiterentwicklung von autonomen Kleinbussen.

Die Nominierten

Neben dem Autobusprojekt der Wiener Linien waren auch Caroo und Wels Strom für den Green Mobility Awardpowered by Blaguss nominiert.

Caroo ist ein junges Wiener Start-up und setzt beim Carsharing ausschließlich auf E-Autos. Neben den elektrischen Pkw werden auch elektrische Transporter angeboten. Betrieben wird die Flotte nach dem Free-Floating-Konzept.

Wels Strom war mit einer Bezahllösung für E-Ladestationen für die Kategorie nominiert. Der Stromanbieter bietet mit Bluecode ein einfaches und barrierefreies Zahlungsmittel, mit dem Kunden direkt per Smartphone bezahlen können. Diese Bezahllösung richtet sich insbesondere an kleine Ladestellenbetreiber.