© Kurier / Juerg Christandl

myfuzo
10/14/2020

futurezone award 2020: Das sind die Nominierten

Die futurezone kürt auch in diesem Jahr die besten Projekte und Ideen des Jahres. Jetzt stehen die Finalisten fest.

Im Rahmen der futurezone Awards 2020 werden die innovativsten Ideen und Projekte des Jahres gesucht. Am 19. November werden die Preise im Rahmen einer feierlichen Gala am Erste Campus in Wien verliehen.

So werden die Gewinner bestimmt

Die Gewinner werden von einer Jury bestimmt. Die Jury besteht dabei aus externen Experten und der Redaktion. Die drei Bestplatzierten pro Kategorie werden zur Award-Gala am 19. November in Wien eingeladen.

Alle weiteren Neuigkeiten zum futurezone-Award gibt es unter futurezone.at/award.

Internet of Things

Im Rahmen des Internet of Things Award - powered by A1 - konnten Entwickler Ideen zum Thema Machine-to-Machine (M2M) einreichen. Die Kommunikation zwischen Maschinen gehört zu den größten Wachstumsfeldern der Telekommunikationsindustrie.

Smart Waste von Saubermacher, Sloc & Zotter
Der Öko-Pionier und bekannte steirische Chocolatier Zotter setzt gemeinsam mit der Firma Saubermacher in der Abfallwirtschaft neue Maßstäbe. Ein in den Mülltonnen verbauter Sensor der Firma Sloc meldet selbstständig, wann ein Behälter entleert gehört. Der Vorteil: Es werden nur mehr bedarfsgerechte Abholungen durchgeführt. Durch die optimierten Transportwege wird viel weniger CO2 erzeugt.

Smart-Home-Assistant von Nymea
Das Start-up Nymea kann man sich als das "HomeKit für Nicht-Apple-Geräte" oder "Home Assistant für kommerzielle Produkte" vorstellen. Es ist ein Software-Hub für vernetzte Dinge, welches in ein elektronisches Produkt integriert wird und das Gerät mit Ökosystemen wie Alexa, Google Home, sowie mit Hunderten anderen smarten Produkten verbindet. Nymea verrichtet bereits in über 50.000 Geräten seinen Dienst und schafft Mehrwert u.a. für Marken wie Sennheiser.

SmartCargo der Rail Cargo Group
Waggons der Rail Cargo Group wurden von A1 mit energieautarken SmartCargo-Geräten ausgestattet. Diese verfügen über eine Bewegungssensorik zur Positionsbestimmung und einen 3D-Sensor zur Stoßerkennung. Damit wird das Wartungsmanagement verbessert und es kann besser vorausgesagt werden, wann die Waggons ankommen.

Mobilität der Zukunft

Beim Mobilität der Zukunft Award - powered by AIT - wurden Ideen und Projekte rund um Mobilität gesucht. Eingereicht werden konnten sowohl innovative Technologien als auch Verkehrskonzepte der Zukunft, die Menschen oder Waren sicher und nachhaltig von A nach B bringen.

Veroo Truckerbonus
Mit dem Blockchain-basierten Incentive-Programm Truckerbonus will das niederösterreichische Unternehmen Veroo LKW-Fahrer dazu motivieren, digitale Logistik-Tools zu verwenden. Bonuspunkte, die gegen Goodies eingetauscht werden können, steigern die Zufriedenheit und die Qualität von wichtigen Informationen für ihr Unternehmen.

Vibe
Der im Frühjahr 2020 zunächst unter dem Namen carl offiziell gestartete Dienst Vibe aus Wien ist das erste markenübergreifende Elektroauto-Abo Österreichs. Zum monatlichen Fixpreis können Kunden verschiedene E-Autos ausprobieren und müssen sich dabei weder um Bürokratie, Wartung, Reifenwechsel oder Schadensabwicklung kümmern.

Ummadum
Mit der Tiroler Ridesharing-App ummadum sollen Gemeinden und Unternehmen Menschen dazu bringen, gemeinsam Wege im Auto zurückzulegen. Pro zurückgelegtem Kilometer erhalten Fahrgemeinschaften, Fahrradfahrer und Fußgänger Einkaufspunkte, die im regionalen Handel eingelöst werden können. So werden Emissionen und weitere verkehrsbedingte Probleme reduziert und gleichzeitig die Region gestärkt.

KMU Innovation des Jahres

In der von Drei präsentierten Awardkategorie "KMU Innovation des Jahres" wurden kleine und mittelgroße Unternehmen gesucht, die durch den Einsatz innovativer Produkte und Strategien ihren Business-Alltag revolutioniert haben. Der Mittelstand gilt als Kern der österreichischen Wirtschaft - wer aber auch in Zukunft in der obersten Liga mitspielen will, muss sich stetig weiterentwickeln. 

Neoom Group
Die neoom group hat einen mobilen atmosphärischen Wassergenerator namens Phantor entwickelt, der täglich bis zu 10.000 Liter Trinkwasser aus der Luft extrahieren kann. Er ist speziell für Entwicklungsländer gedacht und verfügt über eine selbstoptimierende Software. 

Planlicht
Der Leuchtenhersteller Planlicht hat in Kooperation mit Forschern des MCI Management Center Innsbruck eine LED-Leuchtkonsole namens „seTUBE Gondola“ entwickelt, die Oberflächen in Seilbahnen per UV-C-Licht komplett von Keimen und Mikroorganismen wie Viren, Bakterien oder Pilzen, befreit.

Lithos Corn Protect
Das niederösterreichische Unternehmen Lithos Corn Protect hat eine umweltschonende Methode zur Schädlingsbekämpfung entwickelt. Bei der Verwirrmethode werden Botenstoffe der Weibchen auf Anbauflächen verteilt, wodurch Männchen orientierungslos werden. Die Schädlinge können sich nicht mehr fortpflanzen.

Start-up des Jahres

Im Rahmen des Start-up Award - powered by NEXT Incubator der Energie Steiermark - suchten wir wieder die spannendsten und innovativsten Ideen von Jungunternehmen aus dem Technik- und IT-Bereich. Bewerben konnte sich jedes Start-up, das im vergangenen Jahr mit einem neuen Projekt gestartet ist oder einen wichtigen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung erreicht hat.

Mixteresting
Fast 10 Prozent der von Menschen verursachten CO2-Emissionen kommen aus der Zement- und Betonindustrie. Das Start-up Mixteresting errechnet mit Hilfe künstlicher Intelligenz effizientere Betonmischungen, bei denen Zement auch durch recyceltes Material ersetzt wird und trägt so zur Lösung eines Umweltproblems und zur nachhaltigen Kreislaufwirtschaft bei.

Skinscreener
Hautkrebs ist die häufigste Krebsart. Wird er früh entdeckt, ist er aber gut heilbar. Das Grazer Start-up medaia hat mit Skinscreener eine auf Bilderkennungsalogrithmen und künstlicher Intelligenz basierende Anwendung entwickelt, die es ermöglicht, das Risiko von Hautkrebs bei Hautveränderungen rasch zu bestimmen.

Trality
Das Anfang 2019 in Wien gegründete Start-up Trality hat einen Marktplatz für Trading-Bots zum Handel von Kryptowährungen entwickelt. Damit sollen die Vorteile des automatisierten Tradings ohne hohe Einstiegskosten auch für private Investoren nutzbar gemacht werden.

App des Jahres

Auch in diesem Jahr suchte die futurezone im Rahmen des App Awards - powered by ORF-TVThek - nach der österreichischen App, die besonders aus der Masse hervorgestochen ist.

Stopp Corona
Die Stopp-Corona-App erschien Ende März. Sie bietet freiwilliges, anonymes Aufzeichnen von Begegnungen per Bluetooth. Ist man mit dem Coronavirus infiziert, kann man so alle Menschen, mit denen man in Kontakt war, anonym informieren. Trotz der heiklen Aufgabe wurde sie auch von Datenschützern gelobt. 

Hilfma
Die kostenlose App Hilfma soll zur Nachbarschaftshilfe animieren und Menschen, die helfen wollen, mit Menschen verbinden, die diese Hilfe in Anspruch nehmen wollen. Man kann angeben, wobei man Unterstützung benötigt - etwa beim Lebensmitteleinkauf oder bei der Tierbetreuung - anschließend können sich hilfsbereite Nachbarn melden. Die App ist so aufbereitet, dass sie auch von älteren Menschen problemlos bedient werden kann.

ClassNinjas
Die App ClassNinjas ermöglicht es, Mathe ganz einfach per iOS- oder Android-Gerät zu lernen. Dazu gibt es eine Reihe von Lernvideos und Testsimulationen, die Schüler motivieren sollen, sich den Stoff anzueignen. Konzipiert werden die Inhalte von aktiven Lehrern, die täglich in der Schule stehen. 

Game des Jahres

Auch heuer suchte die futurezone wieder nach dem besten Spiel des Jahres. Bewerben durfte sich jeder heimische Spiele-Entwickler, dessen Titel zwischen dem 1. Oktober 2019 und September 2020 veröffentlicht wurde. Dabei kam es nicht auf die Plattform oder das Geschäftsmodell an, auch kostenlose Titel und Mobile Games durften sich bewerben. Zudem waren Early Access-Spiele zugelassen, die Entwicklungen mussten jedoch bereits zum Großteil abgeschlossen und das Spiel öffentlich verfügbar sein.

The Flower Collectors (Mipumi)
Im Detektiv-Spiel schlüpft man in die Rolle eines ehemaligen Polizisten im Barcelona von 1977. Inspiriert von Alfred Hitchcocks „Das Fenster zum Hof“, klärt man gemeinsam mit einer Journalistin einen Mordfall auf und stößt auf ein Nest aus Korruption und politischen Machtspielen.

ForFour (Mental Home)
Bei diesem Smartphone-Brettspiel müssen bis zu vier Spieler immer vier gleiche Spielsteine in eine Reihe setzen, allerdings auf einem dreidimensionalen Spielfeld. Da man alle Perspektiven im Blick haben muss, kann das zur kniffligen Herausforderung werden.

Sponge Bob: Battle for Bikini Bottom – Rehydrated (Purple Lamp)
Die Neuauflage des 3D-Jump&Runs, das ursprünglich 2003 für die PlayStation 2 erschien, wurde mit viel Herzblut und Treue zum Original und der beliebten Cartoon-Serie umgesetzt. Es sieht nicht nur besser aus, sondern bringt einen vollständig neuen lokalen und Online-Multiplayer mit.

 

Smart-City-Projekt des Jahres

Beim Smart-City-Award wurden Unternehmen und Projekte gesucht, die sich mit intelligenten Lösungen für den urbanen Raum beschäftigen.

Hier waren Einreichungen gefragt, die einen innovativen Beitrag zum nachhaltigen Zusammenleben in der Stadt leisten. Im Zentrum sollten technische Innovationen stehen, um Städte fortschrittlicher und somit auch effizienter und lebenswerter zu machen.

Digitaler Hausaushang in Form eines Touchscreens
Das Wiener Unternehmen TableConnect bietet einen 32 Zoll großen Touchscreen, der als digitaler Hausaushang eingesetzt werden kann und die Kommunikation zwischen Hausverwaltung und Bewohnern verbessern soll. Der Aushang liefert weitere geo-basierte Informationen wie Wetterbericht, Abfahrtszeiten von öffentlichen Verkehrsmitteln, Gebäudetermine und Grätzlnews. Die TableConnect-Lösung kann auch um ein Paketbox-System erweitert werden.

Corona-Simulator berechnet Ansteckungsrisiko
Der "Infectious Disease Spreading Simulator" kann das Ansteckungsrisiko in Gebäuden berechnen und Empfehlungen für wirksame Maßnahmen vorschlagen. Er kann etwa in Schulen, Großraumbüros und bei Veranstaltungen eingesetzt werden. Entwickelt wurde der Corona-Simulator in Kooperation zwischen dem Samariterbund, dem Austrian Institute Of Technology (AIT) und dem Unternehmensberater PwC.

Smartes Mini-Stromnetz von Siemens
Siemens hat diesen Sommer auf dem Firmenareal in Wien Floridsdorf sein Campus Microgrid in Betrieb genommen. Das Mini-Stromnetz vereint Photovoltaik, Batteriespeicher, Microgrid-Controller, Laststeuerung und optimierte Ladelösungen für Elektromobilität. Damit kann das Microgrid vielen Herausforderungen beim Thema Energie effizient und intelligent begegnen.

Isometric Intelligent buildings. Smart city concept. Business center with skyscrapers connected to the computer network.

Women in Tech

Frauen sind in der Tech- und IT-Szene nach wie vor unterrepräsentiert. Um Mädchen und Frauen dazu zu inspirieren, technische Berufe anzustreben, braucht es unter anderem Vorbilder. Im Rahmen des Awards Women in Tech powered by Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort suchten wir herausragende Gründerinnen sowie weibliche Führungskräfte oder Forscherinnen in Österreichs Tech-Welt.

Anita Graser  
Die Informatikerin engagiert ich sich seit über 10 Jahren im Bereich der Open-Source-Softwareentwicklung und der Ausbildung von Nachwuchs-ForscherInnen und -EntwicklerInnen. Ihre Software-Projekte werden weltweit bei der Datenanalysen und Visualisierungen für Forschungs- und Datenjournalismus-Projekte eingesetzt.

Evelyn Haslinger
Die Programmiererin war maßgeblich an der Entwicklung einer KI beteiligt, die zum Testen von Software eingesetzt wird. Sie ist Mit-Gründerin des Linzer Start-ups Symflower und war als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Johannes Kepler Universität in Linz tätig.

Kris Hofmann
Die Animations-Künstlerin nutzt Augmented Reality als Instrument für Storytelling und für Bildung. So setzte sie die AR-Kinderführung „Die Bücherwürmer“ in der Nationalbibliothek in Wien um, für die sie auch für den Österreichischen Staatspreis für Digitalisierung 2020 nominiert wurde.

5G-Innovation des Jahres

Für den 5G Award - powered by Huawei - wurden Ideen für 5G-Anwendungen gesucht, welche die Geschwindigkeiten, die kurzen Reaktionszeiten und die Präzision des neuen Kommunikationsstandards nutzen. Gefragt waren Start-ups und Unternehmen, die das von Telekommunikationsunternehmen nach und nach ausgebaute 5G-Netz als Basis für Ihre Lösungen zur Digitalisierung einsetzen.

Scarletred
Telemedizinische Wundversorgung für die mobile Pflege in Wien: Das Unternehmen Scarletred hat gemeinsam mit der Stadt Wien eine Lösung entwickelt, um Wunden von pflegebedürftigen Personen aus der Ferne durch Hautärzte analysieren zu lassen. Mit Hilfe von Scarletred-Software und 5G-Verbindung können Ärzte Hautverletzungen analysieren und ihren Befund per Videotelefonat mit Patienten und Betreuern besprechen.

AT&S, Air Cavities
Das steirische Technologieunternehmen AT&S hat neuartige Leiterplatten mit speziellen Lufteinschlüssen entwickelt, um die Signalverluste bei 5G-Frequenzen im Mikrowellenbereich möglichst gering zu halten. Die High-Tech-Komponenten sollen künftig in 5G-Basisstationen, aber auch in Radarsystemen für Autos und Industrieanwendungen zum Einsatz kommen.
 
BABEG, 5G Playground
Die Kärntner Betriebsansiedlungs- und Beteiligungsgesellschaft hat gemeinsam mit Mobilfunkanbieter A1 in Klagenfurt ein Testlabor für Forschung und Entwicklung von 5G-Anwendungen, -Produkten, und -Apps erschaffen. Zu den ersten Use Cases, an denen im 5G Playground gearbeitet wird, zählen etwa mobile Industrieroboter oder die Kommunikation in Drohnenschwärmen.

Energie der Zukunft 

Beim Energie der Zukunft-Award ist Nachhaltigkeit ein großes Stichwort. Projekte, die sich mit sauberer Energie und neuen Technologien im Energiebereich beschäftigen waren hier erwünscht und konnten in dieser Kategorie eingereicht werden. 

Energie erzeugen mit dem Energydach
Das steirische Unternehmen Eckel Energy bietet ein einzigartiges Dachsystem zur Energiegewinnung. Das Energydach nutzt Sonne, Luft und Strom zur Energieerzeugung, indem das Dach mit einer Wärmeleitflüssigkeit durchflossen wird. In Kombination mit einer Photovoltaikanlage lässt sich der gesamte Energiebedarf eines Hauses decken.

Mini-Solarkraftwerk für den Balkon von Sonnenkraft
Mit dem Solar-Modul des Kärntner Unternehmens Sonnenkraftwerk kann man nachhaltig Energie erzeugen, auch wenn man kein Haus besitzt. Mit seiner kompakten Größe passt es auf jeden Balkon und kann bis zu 320 kWh pro Jahr liefern. Ohne weiteres lässt sich damit der Strombedarf eines Kühlschranks decken, wie der futurezone-Test gezeigt hat.

E-Autos intelligent laden mit enspired
Mit der vom Wiener Start-up enspired entwickelten Technologie können E-Autofahrer bis zu 40 Prozent an Stromkosten sparen. Erreicht wird das durch den gezielten Einsatz von künstlicher Intelligenz, die die Energie genau dann kauft, wenn sie gerade am günstigsten ist. Außerdem kann mit der Technologie das Stromnetz entlastet werden.

Ökostrom

Publikumspreis

Unter den Gewinner-Start-ups wird zusätzlich noch ein Publikumspreis – powered by Erste Bank – im Wert von 5.000 Euro vergeben. Bestimmt wird der Gewinner direkt von den Galagästen vor Ort.   

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