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Sicherheit Elon Musk fordert Regulierung von künstlicher Intelligenz.

Elon Musk im Gespräch mit Brian Sandoval, dem Gouverneur von Nevada, beim NGA Summer Meeting in Providence, Rhode Island
Elon Musk im Gespräch mit Brian Sandoval, dem Gouverneur von Nevada, beim NGA Summer Meeting in Providence, Rhode Island - Foto: REUTERS/BRIAN SNYDER
Tesla-Gründer Elon Musk warnt vor dem Unterschätzen von künstlicher Intelligenz. Sie könne zur "größten Bedrohung für die Zivilisation" werden, wenn man sie nicht reguliert.

Trotz seiner High-Tech-Unternehmen gilt Elon Musk als vehementer Verfechter von strenger staatlicher Kontrolle, wenn es um künstliche Intelligenz (KI) geht. Auf dem National Governors Association Summer Meeting in Rhode Island, einem Treffen der höchstrangigen Vertreter der US-Bundesstaaten, hat Musk einmal mehr vor dem Unterschätzen von KI gewarnt. "Ich habe Zugang zur höchstentwickelten KI und ich denke, dass die Leute sich in Acht nehmen sollten. Ich läute ja schon länger die Alarmglocken, aber die Leute wissen nicht, wie sie reagieren sollen, bis sie Roboter sehen, die die Straßen entlangziehen und Menschen töten."

Künstliche Intelligenz sei für Menschen schlecht vorstellbar, das mache die Sache nicht einfacher. "KI ist einer der seltenen Fälle, wo wir bei der Regulierung proaktiv statt reaktiv sein müssen. Ich glaube, wenn wir hier reaktiv vorgehen, ist es bereits zu spät." Künstliche Intelligenz sei "die größte Bedrohung für die Zivilisation", wenn sie sich ohne Führung entwickeln könne, ist Musk überzeugt.

Wie The Verge berichtet, sind viele Computerforscher der Meinung, dass es noch ein langer Weg ist, bis künstliche Intelligenz eine Art von Denkfähigkeit entwickelt, die für Menschen gefährlich werden könnte. Sie sehen eher die Gefahr, dass künstliche Intelligenz als Deckmantel für kriminelle Absichten von Menschen im Hintergrund herhalten könnte.

(futurezone) Erstellt am 17.07.2017, 12:08

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