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Netzpolitik

Facebook Datenleck: Iren leiten Untersuchung ein

Bei Facebook kamen unlängst Daten von 530 Millionen Nutzer*innen abhanden. Darunter waren Telefonnummern sowie weitere Informationen von den Nutzerprofilen. Diese waren in einer öffentlichen Datenbank verfügbar. Die irische Datenschutzbehörde (DPC) kündigte an Mittwoch an,  den Vorfall nun untersuchen zu wollen.

DSGVO könnte verletzt worden sein

Die irische Behörde sei mit Facebook in Kontakt und habe Anfragen an die europäische Niederlassung des US-Konzerns gestellt, heißt es in einer Aussendung. Aufgrund der Antworten von Facebook sei man zu dem Schluss gekommen, dass einige Punkte der EU-Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) verletzt worden sein könnten, heißt es nun in einer Aussendung. Deshalb hat die Behörde nun eine offizielle Untersuchung eingeleitet.

Facebook hat die vom Datenleck betroffenen Nutzer etwa nicht über den Missbrauch ihrer Daten informiert und hatte auch keinerlei Pläne, dies noch nachzuholen. Ein Firmensprecher begründete die Entscheidung unter anderem damit, dass die Informationen öffentlich zugänglich seien. Auch 1,2 Millionen Österreicher*innen sollen von dem Datenleck betroffen sein. Nutzer*innen können selbst überprüfen, ob sie von dem Datenleck betroffen sind.

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