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Cybercrime Netzkriminalität kostet jährlich 750 Mrd. Euro.

Interpol-Chef Khoo Boon Hui in Tel Aviv.
Interpol-Chef Khoo Boon Hui in Tel Aviv. - Foto: Interpol
Laut Interpol wird im Internet viel mehr Geld geklaut als physisch.

In Europa entsteht laut Interpol durch Internet-Kriminalität inzwischen ein Schaden von 750 Milliarden Euro pro Jahr. Wie der Chef der internationalen Polizeiorganisation, Khoo Boon Hui, am Dienstag auf einer Konferenz in Tel Aviv sagte, wird der Cyber-Betrug inzwischen wie der Drogenhandel im großen Stil von internationalen Banden organisiert. "80 Prozent der im Internet begangenen Kriminalität ist auf grenzüberschreitend tätige organisierte Banden zurückzuführen", sagte er.


Für das organisierte Verbrechen sei der Internet-Betrug heute lukrativer als andere, riskantere Formen der Kriminalität, sagte der Interpol-Chef. Er verwies als Beispiel darauf, dass etwa amerikanische Banken im vergangenen Jahr 900 Millionen Dollar (691 Mio. Euro) durch herkömmliche Diebe verloren hätten, aber rund zwölf Milliarden Dollar durch Cyber-Kriminelle.

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(apa,afp) Erstellt am 09.05.2012, 07:00

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