Der Mitfahrdienst Uber verbindet selbstständige Fahrer und Fahrgäste

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Uber
06/12/2014

Spanien will EU-Regelung für Internet-Fahrdienste

Nach den europaweiten Protesten von Taxifahrern gegen Konkurrenz aus dem Internet verlangt Spanien eine EU-Regelung für die neuen Fahr-Vermittlungsdienste.

Die spanische Verkehrsministerin Ana Pastor forderte die EU-Kommission auf, sich mit den neuen Internetanbietern zu befassen, die über Handy-Apps Fahrer vermitteln. Wie aus dem Madrider Verkehrsministerium verlautete, plädierte die Ministerin dafür, das Thema auf die Tagesordnung des nächsten EU-Ministertreffens zu setzen.

Spanien wolle erreichen, dass die EU eine möglichst einheitliche Regelung erstelle, an die alle Mitgliedsstaaten sich halten könnten, berichtete die Zeitung „El País“ am Donnerstag unter Berufung auf Regierungskreise. Am Mittwoch hatten Zehntausende Taxifahrer in europäischen Großstädten gegen die neuen Internet-Fahrdienste wie unter anderem Uber protestiert. In Madrid gab es wegen eines Streiks 24 Stunden lang überhaupt keine Taxis. In Österreich beobachten heimische Taxi-Unternehmen den Online-Dienst, noch wie die futurezone erfahren hat.

Das Madrider Verkehrsministerium hatte darauf hingewiesen, dass in Spanien alle Fahrdienste Lizenzen benötigten. Bei Verstößen gegen diese Regelung würden von den Anbietern Geldstrafen zwischen 4000 und 18 000 Euro sowie von den Kunden zwischen 400 und 600 Euro erhoben.

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