© Fotolia

USA
11/16/2011

Web-Riesen bekämpfen US-Gesetzesentwurf

Unternehmen wie Google und Facebook haben einen gemeinsamen Brief an die US-Regierung verfasst, in dem sie fordern, den umstrittenen “Stop Online Piracy” Gesetzesentwurf zu verwerfen. Dieser stelle eine große Gefahr für das Internet dar.

Zu den Unterzeichnern des Schreibens an die US-Regierung zählen neben Google und Facebook auch AOL, Twitter, eBay, LinkedIn, Mozilla und Zynga. In dem Brief warnen sie, dass der

viel zu harte Einschnitte für das Internet bringen würde. So schreiben sie: “Wir sind besorgt, dass die Maßnahmen eine ernste Gefahr für die Innovationen und für die Schaffung von Arbeitsplätzen in unserer Industrie darstellen.”

Auch Google-Chef Eric Schmid meldete sich persönlich zu Wort und sagte: “Die Maßnahmen sind drakonisch. Sie enthalten ein Gesetz, dass Internet-Provider zwingen würde, URLs aus dem Web zu entfernen. Wenn man mich fragt, ist das Zensur.”

Der Gesetzesentwurf wird im Repräsentantenhaus am Mittwoch diskutiert. Den Tag haben auch die Kritiker des SOPA-Acts zu dem “American Cencorship Day” erklärt. An diesem Tag sollen sich die Gegner online zusammentun und Widerstand zeigen. Die eigens eingerichtete Webseite kritisiert, dass das Gesetz den Rechteverwertern zu viel Kontrolle über das Internet gebe.

Mehr zum Thema