© Thomas Prenner

IFA 2015
09/16/2015

Ab 149 Euro: Asus Zenwatch 2 im Kurztest

Mit der Zenwatch 2 bringt Asus eine aktualisierte Version seiner Android-Wear-Uhr auf den Markt. Wie Motorola setzt man auf verschiedene Größen.

von Thomas Prenner, Gregor Gruber

Asus hat mit seiner im vergangenen Jahr vorgestellten Zenwatch viel Lob eingefahren. Sie war eine der wenigen Smartwatches mit eckigem Display, die viele Beobachter und Fans auch in Sachen Design überzeugen konnte. Mit der Zenwatch 2 legt man nun nach und nimmt sich einem der größten Kritikpunkte an Smartwatches an, nämlich der Größe. Die futurezone hat sich die Zenwatch 2 ans Handgelenk geschnallt.

Wer die erste Zenwatch schön fand, wird auch die neue Variante mögen. Die Uhr ist eine Spur dezenter, schlanker und liegt gut am Handgelenk. Wie sein Vorgänger ist das Design eher edel und wenig sportlich. Die Verarbeitung ist gelungen, trotz Kunststoffgehäuse wirkt die Uhr stabil.

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Zenwatch 2

Größenfrage

Die kleine Version der Uhr weist eine Displaydiagonale von 1,45 Zoll auf, die Größere kommt auf 1,63 Zoll. Besonders für Personen mit dünnen Handgelenken könnte die kleinere Version eine interessante Alternative darstellen. Beide Größen können handelsübliche Uhrenarmbändern nutzen. Bei der kleineren Zenwatch 2 sind es Armbänder mit 18mm, bei dem größeren Modell 22mm.

Beim Innenleben ist die kleine Version mit der großen ident, lediglich beim Akku gibt es Unterschiede. Nutzer der kleinen Uhr müssen sich mit einem kleineren Akku (300 statt 400 mAh) zufriedengeben. Die Laufzeit soll dennoch zwei Tage betragen.

Asus hat bei der neuen Version auf einen Pulsmesser verzichtet und die Uhr dafür mit einem WLAN-Chip ausgestattet, wie es bei Android-Wear-Geräten mittlerweile fast Standard ist. Eine Besonderheit ist die Companion-App am Android Smartphone. Jene wurde von Asus mit zahlreichen Funktionen ausgestattet.

Watchface-Generator

Eine der vielversprechendsten ist wohl der Watchface-Generator, der standardmäßig mitgeliefert wird. Damit können Nutzer per Drag and Drop die Uhrenanzeige beliebig bearbeiten bzw. mit neuen Elementen versehen, wie Datum oder Wetter. Ist man etwa mit der Position der Zeiger oder des Datums bei einem Watchface nicht einverstanden, kann man die Elemente einfach verschieben und skalieren.

Die Modelle mit Lederband sollen demnächst in den Handel kommen und ab 169 Euro verfügbar sein. Später soll noch eine Variante mit Kunststoffband folgen, die ab 149 Euro verkauft wird.Für diesen moderaten Preis bekommt man eine schön designte Uhr mit vielen Funktionen, die sich von anderen Android-Wear-Uhren eigentlich kaum unterscheidet.