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04.07.2018

Audi e-tron erhält OLED-Touchscreens statt Rückspiegel

OLED-Seitenspiegel im Audi e-tron © Bild: Audi

Je nach Fahrsituation werden auf Displays in den Türen von Audis Elektro-SUV unterschiedliche rückwärtige Perspektiven angezeigt.

Autohersteller Audi hat in Kopenhagen einige Innenraumpläne für den e-tron vorgestellt. Das Armaturenbrett des Elektro-SUV soll die Passagiere gleichermaßen umfassen ("wrap-around") und mit zahlreichen futuristischen Elementen begeistern. An den Türen befinden sich asymmetrische OLED-Bildschirme, die das Bild von Kameras wiedergeben, die an der e-tron-Außenseite anstelle von Seitenspiegeln montiert sind.

Audi e-tron im getarnten Prototyp-Look © Bild: Audi

Rückspiegel mit Zoom

Die nach hinten gerichteten Kameras sollen "digital aufbereitete Bilder" an die OLEDs liefern. Der Fahrer kann per Berührung den Bildausschnitt schwenken und zoomen. Außerdem lassen sich über ein zentrales Touchscreen in der Mittelkonsole drei Voreinstellungen für verschiedene Perspektiven wählen: Autobahn, Abbiegen und Parken.

Cockpit des Audi e-tron © Bild: Audi

16 Lautsprecher

Als weiteres Highlight der Innenausstattung des Audi e-tron wird das Soundsystem beworben. Die von Bang & Olufsen entwickelte Anlage sollen ein "pures Klangerlebnis" wie in einem Opernsaal vermitteln. Im Innenraum des Elektro-SUV sind dafür 16 Lautsprecher verbaut, die an einem 705-Watt-Verstärker hängen.

Ab Ende 2018

Audi bewirbt sein erstes reines Elektrofahrzeug bereits seit mehreren Monaten als getarnten Prototypen. Das Serienmodell mit 400 Kilometer Reichweite soll Ende 2018 in den Handel kommen. Der Preis soll um 80.000 Euro liegen.