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20.04.2018

Audi testet Blitzeinschlag in sein Elektroauto e-tron

Der Prototyp von Audis erstem vollelektrischen Automodell wurde in Berlin mit drei Millionen Volt beschossen.

Im Hochspannungs-Prüffeld von Siemens im Schaltwerk Berlin hat Audi getestet, wie sich ein Blitzeinschlag in sein Elektroauto e-tron quattro auswirkt. Drei Millionen Volt wurden dabei auf das Fahrzeugdach geleitet, heißt es in einer Presseaussendung. Die spektakulären Bilder, die daraus entstanden, nutzt Audi nun, um auf die Schnellladefähigkeit seines ersten vollelektrischen Modells hinzuweisen. Der e-tron kann nämlich mit maximal 150 kW aufgeladen werden. Der 95 kWh Bordakku kann auf diese Weise in weniger als einer halben Stunde zu 80 Prozent geladen werden.

Audi e-tron quattro

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Der Audi e-tron quattro beim Blitzeinschlag-Test

Der Audi e-tron quattro beim Blitzeinschlag-Test

Der Audi e-tron quattro beim Blitzeinschlag-Test

Audi e-tron quattro

Audi e-tron quattro

Mehr Ladeleistung als Tesla

Der Audi e-tron soll das erste in Serie produzierte Elektroauto am Markt sein, dass mit 150 kW geladen werden kann. Wie Electrek berichtet, arbeiten Teslas Supercharger mit 120 bis 135 kW. Der Hersteller erwartet sich in den nächsten Jahren einens rasanten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Ende 2018 sollen in Europa bereits knapp 200 Ladestationen installiert sein, die 150 kW liefern können. Bis 2020 erwartet Audi rund 400 Standorte, v.a. an Autobahnen und Hauptverkehrsachsen.

Mit dem e-tron sollen Fahrer mehr als 400 Kilometer (laut WLTP-Prüfverfahren) weit reisen können. Der e-tron quattro SUV soll Ende 2018 zu einem Preis ab 80.000 Euro auf den Markt kommen.