Ein Auto mit einem Muster wird von einem Blitz getroffen.
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Audi testet Blitzeinschlag in sein Elektroauto e-tron

Im Hochspannungs-Prüffeld von Siemens im Schaltwerk Berlin hat Audi getestet, wie sich ein Blitzeinschlag in sein Elektroauto e-tron quattro auswirkt. Drei Millionen Volt wurden dabei auf das Fahrzeugdach geleitet, heißt es in einer Presseaussendung. Die spektakulären Bilder, die daraus entstanden, nutzt Audi nun, um auf die Schnellladefähigkeit seines ersten vollelektrischen Modells hinzuweisen. Der e-tron kann nämlich mit maximal 150 kW aufgeladen werden. Der 95 kWh Bordakku kann auf diese Weise in weniger als einer halben Stunde zu 80 Prozent geladen werden.

Mehr Ladeleistung als Tesla

Der Audi e-tron soll das erste in Serie produzierte Elektroauto am Markt sein, dass mit 150 kW geladen werden kann. Wie Electrek berichtet, arbeiten Teslas Supercharger mit 120 bis 135 kW. Der Hersteller erwartet sich in den nächsten Jahren einens rasanten Ausbau der Ladeinfrastruktur. Ende 2018 sollen in Europa bereits knapp 200 Ladestationen installiert sein, die 150 kW liefern können. Bis 2020 erwartet Audi rund 400 Standorte, v.a. an Autobahnen und Hauptverkehrsachsen.

Mit dem e-tron sollen Fahrer mehr als 400 Kilometer (laut WLTP-Prüfverfahren) weit reisen können. Der e-tron quattro SUV soll Ende 2018 zu einem Preis ab 80.000 Euro auf den Markt kommen.

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David Kotrba

Ich bin seit 2024 Teil des Ressorts Wirtschaft im KURIER. Großteils beschäftige ich mich mit den Themen Energie, Mobilität und Kreislaufwirtschaft. Hie und da geht es aber auch in eine ganz andere Richtung. Ich liebe Fußball und Science-Fiction und wünsche mir den Weltfrieden.

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