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09.11.2017

Aufblasbarer Kindersitz erhält Smart Invention-Award

Das Wiener Start-up Atumkid setzt mit seinem Kindersitz auf neue urbane Mobilitätsformen.

"Man kann ihn einfach mitnehmen", sagt Atumkid-Mitgründer Rainald Keller im futurezone-Interview über den aufblasbaren Kindersitz "nachfolger HY5" (gesprochen wie High Five). Dadurch soll es Eltern möglich werden, ihre Kinder auch in Carsharing-Autos sicher zu transportieren. Mit dieser Idee setzt sich Atumkid beim diesjährigen futurezone-Award in der Kategorie "Smart Invention" gegen die Mitbewerber HD-Vinyl, die verbesserte Schallplatten entwickeln, und Amabrush, die eine Zahnbürste zur Dentalreinigung in 10 Sekunden erfunden haben, durch.

Leicht und sicher

Der nachfolger HY5 wiegt etwas mehr als 4,5 Kilogramm, kann gefaltet werden und lässt sich in einer Tasche transportieren. Leicht zu transportieren ist der Sitz deshalb, weil er faltbar ist und vor seinem Gebrauch aufgepumpt werden muss. Dazu wird eine elektrische Pumpe mitgeliefert, die ihn automatisch mit dem richtigen Druck befüllt. Danach brauche man das Kind nur noch anzuschnallen, erzählt Keller. "Der Sitz hat weder Hebel noch Knöpfe."

Geeignet ist der HY5 (ausgesprochen: High Five) für Kinder von null bis fünf Jahren. Gebaut ist er nach dem Reboarder-System. Das bedeutet das Kind sitzt entgegen der Fahrtrichtung. "Das bringt höhere Sicherheit", sagt Keller. Bei einem Frontalaufprall verhindere es etwa schwere Schäden, weil der Kopf des Kindes in den Sitz hineingedrückt wird anstatt nach vorne gerissen zu werden.