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12.01.2014

Beats startet Spotify-Rivalen

Der Kopfhörerhersteller Beats geht am 21. Jänner in den USA mit einem Musikabo-Dienst an den Start.

Dem Musikabo-Anbieter Spotify erwächst in den USA ein weiterer Konkurrent. Anfang übernächster Woche geht dort Beats Music an den Start, das von Beats Electronics, einer Tochter des Kopfhörerhersteller Beats betrieben wird. Angebot und Preise unterscheiden sich kaum von der Konkurrenz. Rund 20 Millionen Songs können für knapp zehn Dollar monatlich auf Smartphones und PCs gestreamt und für die Dauer des Abos auch heruntergeladen werden.

Musiktipps von Experten

Unterscheiden will sich Beats Music durch die Musikauswahl, wie es im Blog des Musikdienstes heißt. Beats Music, das vom Musikproduzenten und Beats-Mitgründer Jimmy Iovine gegründet wurde, hat dazu eine Reihe namhafter Mitarbeiter aus der Musik- und Radiobranche engagiert , die Hörer mit Musiktipps und Playlisten versorgen sollen. Auch mit Musikmagazinen, darunter Rolling Stone, Pitchfork und Downbeat, will Beats Music zusammenarbeiten. Die Rolle des Chief Creative Directors nimmt der Musiker Trent Raznor (Nine Inch Nails) ein, der sich in den vergangenen Jahren auch mit innovativen digitalen Veröffentlichungsstrategien einen Namen gemacht hat.

Kooperation mit AT&T

Zum US-Start arbeitet Beats Music mit dem Telekomkonzern AT&T zusammen. Kunden des Anbieters erhalten vergünstigte Konditionen und können das Streaming-Angebot bis zu 90 Tage lang kostenlos testen. Auf ein werbefinanziertes Angebot verzichtet Beats Music, nach einer kurzen kostenlosen Testphase muss für die Songs bezahlt werden.

Die Vorbereitungen für den Online-Musikdienst laufen seit längerem. 2012 übernahm Beats für 14 Millionen Dollar den strauchelnden Streaming-Anbieter Mog. Ob und wann der Dienst auch außerhalb der USA verfügbar sein wird, ist noch nicht bekannt.