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02.09.2016

Bestätigt: Samsung stoppt Verkauf von Galaxy Note 7

Nun ist es offiziell. In einer Pressekonferenz hat Samsung bekanntgegeben, alle Galaxy Note 7 Geräte weltweit zurückzuholen. Grund sind Berichte über explodierende Akkus.

Schwerer Dämpfer für Samsung. In einer beispiellosen Aktion muss der Verkauf des neuen Galaxy Note 7 (zum futurezone-Test) weltweit gestoppt werden. Bereits ausgelieferte Geräte werden zurückgeholt. Der in vielen Ländern aufgrund der hohen Nachfrage ohnehin bereits verschobene Marktstart wird sich weiter nach hinten verschieben. Die Rückholaktion ist eine Vorsichtsmaßnahme, nachdem einige User über explodierende Akkus berichteten.

2,5 Millionen Geräte verkauft

Bereits am Donnerstagabend hatte die koreanische Nachrichtenagentur Yonhap einen nicht näher genannten Samsung-Sprecher zitiert, der die Rückholaktion ankündigte. Samsung zufolge wurden bereits 2,5 Millionen Galaxy Note 7 verkauft. Alle Geräte werden zurückgeholt, bis auf die in China verkauften, die offenbar einen anderen Akku verbaut haben. Noch sei es zu früh, einen Batteriehersteller als Schuldigen auszumachen. Bestätigt wurden zumindest 35 gemeldete Fälle, in denen der Akku in Flammen aufging.

Galerie: Samsung Galaxy Note 7

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Die Rückholaktion in den zehn Ländern, in denen der Verkaufsstart bereits war, soll am 19. September in Südkorea starten. Der durch die angepasste Produktion entstehende Lieferengpass soll innerhalb zwei Wochen behoben werden. Über die genauen Kosten, die durch die Rückholaktion entstehen, gab Samsung keine Auskunft - sie seien aber "hoch". Nach den ersten Gerüchten über den Verkaufsstopp brach die Samsung-Aktie ein, stabilisierte sich in der Zwischenzeit aber wieder.

Verkaufsstart Österreich

Kunden soll die Möglichkeit angeboten werden, auf ein anderes Modell umzusteigen, auch die Rückgabe-Periode könnte in Zusammenarbeit mit Mobilfunkern verlängert werden. Auf Anfrage der futurezone bestätigte Samsung, dass bereits einzelne Geräte aus dem Vorverkauf auch in Österreich ausgeliefert wurden. Weitere Infos zur weiteren Abwicklung sollen in Kürze bekanntgegeben werden. Inwiefern auch der Verkaufsstart in Deutschland betroffen ist, ist derzeit noch unklar.