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06/30/2020

Citroën stellt Elektroauto ë-C4 vor

Der französische Autokonzern bringt den C4 erstmals auch als vollelektrische Version mit 350 Kilometern Reichweite.

von Martin Stepanek

92 Jahre, nachdem der erste Citroën C4 das Licht der Welt erblickte, hat das Unternehmen am Dienstag die erste vollelektrische Variante des bekannten Automodells vorgestellt. Der als Kompaktlimouse mit SUV-Anklängen konzipierte ë-C4 will mit hohem Fahrkomfort, individualisierbaren Außenvarianten sowie 350 Kilometern Reichweite (WLTP) punkten.

Der Elektromoter weist eine Leistung von 100 kW (136 PS) auf, zur Energieversorgung ist ein 50-kWh-Akku vorgesehen. Das Auto, das in sieben Außenlackierungen und mit fünf Style-Paketen angeboten wird, beschleunigt im ressourcen-intensiveren Sport-Modus von 0 auf 100 km/h in 9,7 Sekunden. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 150 km/h.

6 elektrifizierte Modelle 2020

Mit dem ë-C4 setzt Citroën seine Elektrifizierungsstrategie fort. Neben dem SUV-Plug-in-Hybrid C5 Aircross und dem günstigen kleinen Elektroauto AMI hat der Hersteller in diesem Jahr auch noch den ë-Jumpy sowie den ë-SpaceTourer präsentiert. Ein weiteres elektrifiziertes Modell soll noch im Laufe des Jahres auf den Markt kommen. Der heute vorgestellte C4 ist neben der Elektroversion zudem auch mit Diesel- oder Benzin-Antrieb verfügbar.

Die relativ hohe Reichweite bei vergleichsweise kleinem Akku erreicht das System unter anderem durch die optimierte Rückgewinnung der Brems- und Verzögerungsenergie und das aerodynamisch gestaltete Design. Wie bei einem Formel-E-Auto wird die Batterie durch diese Rekuperation teilweise nachgeladen.

An öffentlichen Schnellladestationen (100 kW) erhält man in 30 Minuten 80 Prozent Kapazität. Nach 10 Minuten laden kann man weitere 100 Kilometer fahren. Die von der PSA-Gruppe für zuhause propagierte Wallbox-Lösung lädt das Auto in fünf bis sieben Stunden vollständig auf. Vermarktet wird der ë-C4 als Familienfahrzeug für den urbanen Raum, aber auch für Langstrecken-Fahrten.

Redesign außen und innen

Die äußere Karosserie greift SUV-Elemente wie einen hohen Radstand und große Räder auf. Beim Design wurden zudem Elemente des futuristischen Konzept-Autos 19_19 wie die LED-Rückleuchten in V-Form übernommen, wie Citroën-Designchef Pierre Leclerq auf Rückfrage der futurezone erklärt. Auch die Neugestaltung der Vorderseite habe sich teilweise an den Konzeptstudien orientiert, sagte Leclerq.

Das Innenraumkonzept sieht ein durchsichtiges Head-up-Display über dem Lenkrad sowie einen neuen 10-Zoll-HD-Bildschirm vor, der rechts vom Lenkrad platziert ist. 20 Fahrassistenz-Systeme versprechen halbautonomes Fahren mit Funktionen wie einem adaptiven Geschwindigkeitsregler inklusive Stop&Go-Funktion und Spurhalteassistenten (Stufe 2).

Neben völlig überarbeiten Sitzen, die ebenfalls an das Konzept-Auto 19_19 angelehnt sind, soll die von Citroën patentierte hydraulische Federung für Fahrkomfort sorgen.

Preis noch unbekannt

Wie Citroën-Chef Vincent Cobée bei der virtuell durchgeführten Präsentation bekanntgab, soll die Produktion des ë-C4 sowie der C4-Modelle mit Kraftstoff-Antrieb nach dem Sommer starten. Die Vorbestellung startet im Herbst - erste Fahrzeuge sollen noch vor Ende 2020 ausgeliefert werden.

Keine Informationen gibt es vorerst noch zum Preis des ë-C4 oder der Benzin- bzw. Diesel-Variante. Auf Nachfrage von Journalisten beteuerte Cobée allerdings, dass Elektromobilität leistbar sein müsse. Das sei einer der Eckpfeiler von Citroëns E-Auto-Strategie, mit dem man sich klar von der Konkurrenz am Markt abgrenzen wolle.

Dieser Artikel entstand im Rahmen einer redaktionellen Kooperation mit Citroën.

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