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CES 2012
01/11/2012

Dell stellt Ultrabook XPS 13 vor

Der US-Computerkonzern Dell hat auf der CES mit dem XPS 13 sein erstes Ultrabook vorgestellt. Dieses verfügt über Intels Smart Connect-Technologie, durch die Inhalte auch im Standby-Modus automatisch synchronisiert werden.

Dell steigt nun spät, aber doch in die Geräteklasse der Ultrabooks ein. Auf der CES präsentierte er sein erstes Modell in dieser Klasse: das XPS 13. Der US-Hersteller verbaut beim XPS 13 ein 13-Zoll-Panel in einem 12-Zoll-Gehäuse. Dadurch ist der Display-Rand extrem schmal. Das Display selbst besitzt eine Auflösung von 1366 x 768 Pixel, ein LED-Backlight sowie eine Glare-Oberfläche. Das 13-Zoll-Panel steckt hinter einer Gorilla-Glas-Oberfläche, die bis zu den Rändern durchgezogen wurde.

Smart Connect
Als Besonderheit hat das XPS 13 Smart Connect von Intel mit an Bord. Das bedeutet, dass das Ultrabook in vorher festgelegten Zeitabständen (Intervalle zwischen fünf und sechzig Minuten) im Standby-Modus selbstständig überprüft, ob neue Nachrichten eingegangen sind. Der Bildschirm bleibt dabei aus. Wenn das Ultrabook wieder in Betrieb genommen wird, wird dem Nutzer bereits der synchronisierte Status angezeigt.

Anschlüsse und Akku
Das Ultrabook von Dell besitzt zudem ein keilförmiges Gehäuse mit einem Deckel aus Aluminium. Innen ist das Ultrabook mit mattschwarzem Kunststoff ausgestattet, ähnlich den Alienware-Geräten. Von den Anschlüssen her gibt es bei Dell nur den minimalen Standard: ein Mini DisplayPort sowie ein USB 2.0 und ein USB 3.0-Anschluss. Der fest eingebaute 47-Wh-Akku soll bis zu acht Stunden durchhalten, der aktuelle Ladestand lässt sich über eine seitliche LED-Anzeige abrufen.

Prozessoren und Innenleben
Beim Gewicht kann das Ultrabook von Dell nicht punkten, da es ein wenig schwerer als die Modelle der Konkurrenz ist. Es liegt bei 1,4 Kilogramm. Sowohl Toshibas Z830 als auch Asus UX21 wiegen beispielsweise nur knapp 1,1 Kilogramm. Das Innenleben wird durch einen Core i5-2467M oder einen i7-2637M-Prozessor bestimmt. Als Grafik kommt Intels HD 3000 zum Einsatz. Als Massenspeicher wird, wie auch bei der Konkurrenz, auf SSD gesetzt, und zwar konkret auf die Samsung SSD 830. Der Arbeitsspeicher besitzt eine Kapazität von vier GB.

Preis und Verfügbarkeit
Das XPS-13 soll Mitte März 2012 auf den Markt kommen. Es soll in drei Konfigurationen erhältlich sein, die günstigste Variante mit Core i5-Prozessor und 128 GByte SSD wird 1100 Euro kosten, die teuerste Version mit dem Core i7-Prozessor und 256 GByte SSD wird um 1500 Euro erhältlich sein.

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