ZTE neues Phablet Grand Memo 2

© Thomas Prenner

Hands-on
03/08/2014

Dünnes Phablet ZTE Grand Memo 2 im Kurztest

Der chinesische Hersteller ZTE will offenbar viel Display für wenig Geld bieten, spart dafür aber an den falschen Stellen, wie der Kurztest der futurezone zeigt.

von Thomas Prenner, Gregor Gruber

ZTE hat im Zuge des Mobile World Congress sein neues Phablet Grand Memo 2 LTE vorgestellt. Dabei setzt der Konzern auf Mittelklasse-Hardware. Herzstück ist ein Snapdragon 400 mit zwei GB RAM. Die Kamera fotografiert mit maximal 13 Megapixel bei einer maximalen Blende von f 2.2.

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Von außen macht das Grand Memo 2 einen wenig ansprechenden Eindruck. Das Gehäuse wirkt insgesamt eher billig, die Spaltmaße sind groß und als Material kommt überwiegend Plastik zum Einsatz, das sich nicht sonderlich hochwertig anfühlt. Mit 7,2 mm ist das Memo 2 zwar sehr dünn, bei der Gehäusequalität freut man sich aber nicht darüber, sondern bekommt Angst, dass es auseinanderbricht.

Das Display des Sechs-Zoll-Geräts löst mit 720p auf und sieht in der Praxis nicht besonders ansprechend aus. Die Farben sind verwaschen und die Helligkeit ist sehr gering, sodass man sich kaum vorstellen kann, im Freien etwas erkennen zu können.

Erstes Fazit

Es bleibt nur zu hoffen, dass es sich bei dem Modell am Stand von ZTE noch um einen sehr frühen Prototypen handelt. Verarbeitung und Display konnten jedenfalls nicht wirklich überzeugen, auch für ein mittelklassig bepreistes Gerät. Das ZTE Grand Memo 2 soll in China im April erscheinen, danach sollen Märkte in Europa ebenfalls bedient werden.

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Disclaimer:
Redakteure der futurezone berichteten live vom Mobile World Congress in Barcelona. Die Reisekosten wurden von der futurezone GmbH selbst sowie von Ford, Huawei, Samsung, Sony und T-Mobile übernommen.