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10.09.2013

Erste Eindrücke von Ricohs 360-Grad-Kamera

Die Theta erstellt mit zwei Linsen sphärische Panorama-Bilder, die futurezone konnte bereits ein paar Testfotos schießen.

Nachdem die Verkäufe gewöhnlicher Pocketcams immer mehr zurückgehen, versuchen es Hersteller wie Ricoh nun mit außergewöhnlicheren Modellen. Ricohs Kamera verfügt über zwei Fisheye-Objektive samt zwei Bildsensoren, die sphärische Fotos aufnehmen. Die Kamera selbst ist minimalistisch gehalten, neben dem Power-Knopf, dem Auslöser und einem WLAN-Connect-Button, befinden sich keine Bedienelemente auf der Kamera.

Ricoh Theta in Bildern

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In Sachen Design und Verarbeitung hat Ricoh gute Arbeit geleistet. Die Kamera liegt trotz des ungewöhnlichen Formats bequem in der Hand und wirkt nicht billig, obwohl sie mit 95 Gramm sehr leicht ist. Offenbar will man mit der Theta besonders Apple-Fans ansprechen, wofür das Design und die Farbwahl sprechen würde. So ist die Ricoh zum Marktstart lediglich in weiß verfügbar.

In der Regel soll die Theta in Verbindung mit einem Smartphone genutzt werden. Die Kamera ist dabei via WLAN mit dem Handy verbunden. Wird ein Bild aufgenommen, wird es sofort auf das Smartphone übertragen und zu einem sphärischen Foto zusammengestellt. Dort kann es, wie ein normales Foto, mittels Pinch-to-Zoom und Fingergesten betrachtet werden. Unterstützt werden derzeit lediglich iOS-Geräte, eine entsprechende Android-App soll bis Ende des Jahres nachfolgen.

Hat man kein Smartphone in der Nähe, kann die Kamera die Fotos auf dem internen Speicher ablegen. Dieser ist 4 Gigabyte groß und bietet Platz für bis zu 200 Aufnahmen. Um daraus spährische Panoramabilder zu erstellen, muss man die Fotos auf einen Computer übertragen und über einen Webbrowser zu Microsofts Photoshpere übertragen.

Die Kamera soll in wenigen Monaten in Österreich auf den Markt kommen und 400 Euro kosten.