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30.05.2017

Essential Home: Konkurrenz für Amazon Echo

Ein intelligenter Assistent in runder Form kommt vom Android-Gründer Andy Rubin. Sein Name: „Essential Home“. Er soll die Privatsphäre schützen.

Essential Home ist ein neuer digitaler Assistent mit einem runden Auto-Display. Man kann es mit einer Frage, einem Stupser oder einem Blick aktivieren, schreibt „The Verge“ in einem ersten Bericht und es sei dafür gemacht, sich „niemals reinzudrängen“. Gemeint ist damit, dass am Ende immer der Kunde bestimmt, was er will – und nicht das Gerät für einen entscheidet.

Was Essential Home kann

Abgesehen davon bedient sich Essential Home nämlich durchaus Funktionen, die man bereits von Amazon Echo kennt. Man kann damit seine Musik kontrollieren, oder generelle Wissensfragen stellen, Timer setzen, oder seine Lichter kontrollieren. All das können die entsprechenden Produkte von Google oder Amazon auch schon. Aber statt dass das Gerät mitlernt und eines Tages für einen entscheidet, soll Essential Home immer Fragen stellen, ob man dies oder jenes will. „Am Ende entscheidet der Mensch“, heißt es seitens des Herstellers.

Sonst ist bisher wenig über das neue Produkt bekannt, außer dass "ambient OS" drauf läuft. Man weiß weder, wann es auf den Markt kommen soll, noch wie viel es kosten wird. Man weiß auch nicht, welche Software es unterstützt. Laut einem Bericht von „Wired“ soll es mit SmartThings, HomeKit, Nest ebenso wie mit Alexa, Siri und Google Assistant funktionieren.

Laut „The Verge“ sollen die Prozesse zudem nicht in der Cloud stattfinden, sondern lokal in der runden Maschine selbst. Die Daten, die über sein eigenes Heim generiert werden, sollen dadurch privat bleiben.