© Christopher Dernbach, apa

Europa
03/20/2012

EU-Konsumentenschützer mahnen Apple ab

Kritikpunkt ist Apples Werbung für die Zusatzgarantie „AppleCare Protection Plan“. Der Hersteller verschweigt darin, dass Hersteller laut EU-Recht zwei Jahre Gewährleistung bieten müssen. Laut den Verbraucherschützern handelt es sich dabei um bewusste Irreführung. Apple meldet in der Zwischenzeit Rekordverkäufe.

Die Beschwerde wird von elf europäischen Verbraucherschutzorganisationen aus verschiedenen Nationen getragen. "Geben Hersteller eine eigene Garantie ab, müssen sie einfach und verständlich auf die gesetzlichen Ansprüche hinweisen", so der Verbraucherzentrale Bundesverband (vzbv).

Demnach solle mit der Werbung für AppleCare der Eindruck entstehen, dass nach einem Jahr keinerlei Anspruch auf Gewährleistung mehr bestünde. Laut dem bzbv ist dies unlauterer Wettbewerb. Neben Deutschland sind noch Verbraucherschützer aus Belgien, Dänemark, Griechenland, Italien, Luxemburg, Niederlande, Polen, Portugal, Slowenien und Spanien beteiligt. Nun haben die Kalifornier bis Ende März Zeit, die entsprechende Werbung zu ändern und eine Unterlassungserklärung abzugeben.

Apple lässt sich die Zusatzgarantie gut bezahlen: Das zweijährige Programm kostet beim Kauf eines iPads 79 Euro, bei einem MacBook sind es bis zu 349 Euro.

Drei Millionen iPads am ersten Wochenende verkauft
Die Beliebtheit des iPads scheint in der Zwischenzeit nicht abzureißen, Apple meldet Rekordverkäufe. Am ersten Wochenende, nachdem das Tablet in den USA und zehn weiteren Ländern auf den Markt kam, wurde das neue iPad bereits über drei Millionen Mal verkauft. Am kommenden Freitag ist Verkaufsstart in 24 weiteren Ländern, darunter Österreich.

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