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01.11.2018

FlexPai ist das erste faltbare Smartphone mit flexiblem Display

Royole, ein relativ unbekanntes Technologie-Unternehmen aus Kalifornien ist mit dem FlexPai der Konkurrenz zuvorgekommen.

Seite Jahren bereits fühlt es sich so an, als würden faltbare Smartphones demnächst auf den Markt kommen. Aber alles was blieb, sind Render-Bilder, Konzept-Designs und futuristische Trailer-Videos. Ein wirklich brauchbares Gerät hat noch kein Hersteller offiziell vorgestellt. Den jüngsten Entwicklungen zufolge dürfte sich das aber demnächst tatsächlich ändern.

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So hat das US-amerikanische Technologie-Unternehmen Royole nun mit dem FelxPai ein Smartphone präsentiert, das ein faltbares Display hat und somit eine Mischung aus herkömmlichen Smartphone und Tablet darstellt. "Das Royole FlexPai bietet Smartphone-Nutzern eine revolutionäre und gänzlich andere User-Experience im Vergleich zu herkömmlichen Smartphones", heißt es von Bill Liu, dem Gründer und CEO von Royole.

Wie Videos zeigen, kann der flexible Screen an die Nutzung angepasst werden. Will der Nutzer etwa ein Game spielen oder Videos schauen, passt sich der Screen durch Auf- oder Zuklappen automatisch an die Nutzungsbedürfnisse an.

Ausgefaltet misst das Display 7,8 Zoll und hat eine Auflösung von 1920x1440 Bildpunkten. Insgesamt verfügt das FlexPai über drei Bildschirme: Neben den zwei großflächigen Screens wird das Edge-Display, dort wo gefaltet wird, als eigener Bildschirm ausgewiesen. Die zwei Haupt-Displays lassen sich auch unabhängig voneinander mit unterschiedlichen Inhalten bespielen. Am Edge-Display können etwa auch Benachrichtigungen angezeigt werden. Im Tablet-Modus schließen sich alle drei Screens zu einem großen Bildschirm zusammen. 

Darüber hinaus setzt Royole auf einen Snapdragon-Chip der 8er-Serie und eine Dualkamera mit 20 MP beziehungsweise 16-MP-Weitwinkel. Der interne Speicher, der mit einer SD-Karte erweitert werden kann, beträgt 128 GB beziehungsweise 256 GB.

Display aus Eigenentwicklung

Das flexible Display bezieht Royole nicht von einem Zulieferer sondern produziert und entwickelt die Panele selbst in einer eigens aufgebauten Fabrik in Shenzhen in China. Dort können laut eigenen Angaben bis zu 50 Millionen flexible Displays pro Jahr gefertigt werden. Auch die dazugehörigen Sensoren habe Royole selbst entwickelt, heißt es in einer Aussendung.

Eine Entwickler-Version des Geräts kann ab sofort vorbestellt werden und kostet 1318 Dollar.