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24.01.2014

Flir-Wärmebildkamera für iPhones angetestet

Die handliche Wärmebildkamera ist als Aufsatz für Apple-Smartphones konzipiert und soll miteinem kleinen Preis punkten. Die futurezone hat das Flir One ausprobiert.

Der Hersteller Flir ist bereits seit längerem für seine Wärmebildkameras bekannt und will jetzt mit einer Innovation punkten. Das Flir One sieht aus wie eine etwas zu groß geratene Hülle für Apples iPhone mit zwei Kameralinsen und macht das Smartphone zu einer vollwertigen Wärmebildkamera. Eine der Linsen ist dabei für das Registrieren der Temperaturen zuständig, die andere ist eine gewöhnliche Fotolinse, die für den Kontrast in der fertigen Anzeige zuständig ist. Laut Flir handelt es sich dabei um die erste Smartphone-Wärmebildkamera auf dem Markt.

Die Anwendung ist sehr simpel, wie die futurezone in einem Hands-On feststellen konnte. So muss man lediglich das iPhone in die Hülle stecken und die entsprechende App starten. Die Anzeige der Wärmebildkamera ist scharf und reagiert annähernd so schnell wie jede gewöhnliche Smartphone-Kamera. Auch die App ist gelungen, sie reagiert schnell und ist intuitiv zu bedienen. Mit der Flir One kann man Temperaturen zwischen null und 100 Grad Celsius bei einer Genauigkeit von 0,2 Grad Celsius anhand mehrerer Farbskalen über das iPhone messen und ablesen. Auf Wunsch kann man auch Fotos und Videos abspeichern und direkt über verschiedene soziale Netzwerke teilen.

Mit einer Größe von 140 x 61 x 22mm bei 91 Gramm ist der Aufsatz zwar nicht gerade unauffällig, im Vergleich mit gängigen Wärmebildkameras ist die geringe Größe des Gerätes jedoch beeindruckend. Damit dem iPhone der Akku nicht ausgeht, hat das Flir One außerdem selbst einen 1400mAh-Akku integriert. Maximal kann man damit die Wärmebildkamera zwei Stunden am Stück nutzen.

Laut Flir soll die iPhone-Wärmebildkamera im Frühling dieses Jahres in Europa um rund 300 Euro in den Farben Space Grey, Weiß und Gold erhältlich sein. Vorerst werden lediglich die iPhone-Modelle 5 und 5S ab iOS 7 unterstützt, laut Flir sind aber auch Varianten für Android-Smartphones geplant. Welche Modelle dabei genau gemeint sind, ist nicht bekannt, genausowenig wie ein Zeitplan dafür.