© Thomas Prenner

IFA 2014
09/08/2014

Gebogen und E-Ink: Sony SmartBand Talk im Hands-on

Sony hat seinem Aktivitätstracker ein Update verpasst und ihn mit E-Ink-Display und Freisprechfunktion ausgestattet. Die futurezone hat das Band angetestet.

von Gregor Gruber, Thomas Prenner

Seit der Vorstellung des ersten SmartBand hat sich Sony dem Lifetracking verschrieben. Mittels der Lifelog-App kann man täglich seine Bewegungen, Schlafphasen und andere Tätigkeiten aufzeichnen. Um das möglichst genau machen zu können, sollte man einen entsprechenden Tracker am Handgelenk tragen, wie etwa das neue Smartband.

Sony SmartBand Talk

Sony SmartBand Talk

Sony SmartBand Talk

Sony SmartBand Talk

Sony SmartBand Talk

Sony SmartBand Talk

Sony SmartBand Talk

Sony SmartBand Talk

Im Vergleich zum alten Smartband hat sich der Funktionsumfang dank dem E-Ink-Display vervielfacht. So ist es nun möglich, die Zeit und das Wetter anzuzeigen und sich Nachrichten beim Eintreffen darauf weiterleiten zu lassen. Außerdem kann man den Musikplayer steuern und Anrufe annehmen. Das Smartband Talk dient auch als Freisprecheinrichtung, weswegen es mit einem Mikrofon und einem Lautsprecher ausgestattet ist. Als mögliche Einsatzgebiete nennt Sony etwa den Einsatz bei Tätigkeiten, bei denen man sich nicht das Handy ans Ohr halten will, wie etwa beim Sport oder in der Küche beim Kochen.

Verarbeitung

Die Verarbeitung des Smartband macht im futurezone-Hands-On einen stabilen Eindruck. Wie schon beim Vorgänger setzt Sony auf ein Gummiband, das austauschbar und in mehreren Farben verfügbar ist. Das Smartband Talk ist sehr leicht, weswegen es sich angenehm am Handgelenk trägt. Sony bietet die passenden Gummibänder in zwei verschiedenen Größen an, einmal für stärkere und einmal für dünnere Handgelenke.

Das E-Ink-Display ist gebogen und äußerst kontrastreich und scharf. Dadurch hat man selbst bei strahlender Sonne keine Probleme, alles genau ablesen zu können. Auch auf die Akkulaufzeit hat E-Ink einen positiven Effekt, da vom Display nur dann Strom verbraucht wird, wenn die Anzeige wechselt.

App Store

Wie Smartwatches unterstützt auch das SmartBand Apps, die über das angeschlossene Smartphone auf das Wearable übertragen werden. Das funktioniert ähnlich wie etwa bei der Pebble über einen eigenen App Store in der entsprechenden SmartBand-App am Android-Smartphone. Derzeit sind nur Sony-Apps verfügbar, der Konzern arbeitet mit Entwicklern an einer API, um in Zukunft mehr Apps anbieten können. Denkbar sind dann etwa auch SmartBand-Erweiterungen für gängige Fitness- oder Lifetracking-Apps. Maximal neun Apps können gleichzeitig am Smartband gespeichert werden.

Über drei Knöpfe an der Seite bedient man die Uhr. Dort kann man zwischen den installierten Apps durchschalten. Ein Antippen des Displays gilt in vielen Apps als Bestätigung. Allerdings funktioniert das eher wie das Klicken eines Touchpads beim Notebook - mehrere klickbare "Zonen", wie bei einem AMOLED-Display anderer Smartwatches, gibt es nicht. Das Umschalten des Displays geht nicht ganz so schnell, wie man das von konventionellen Displays gewohnt ist, aufgrund der E-Ink-Technologie gibt es eine gewisse Verzögerung beim Umschalten.

Erstes Fazit

Das Sony Smartband Talk ist eine interessante Kombination aus Smartwatch, Fitnessband und Aktivitätstracker. Das integrierte Display bietet eine Reihe von Möglichkeiten, die mit Öffnung einer API entsprechend von App-Entwicklern ausgenutzt werden könnten. Es bleibt spannend abzuwarten, welche kreativen Ansätze hier noch nachfolgen werden.

Das SmartBand Talk soll im dritten Quartal für 160 Euro auf den Markt kommen.

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Disclaimer:
Redakteure der futurezone berichten vor Ort von der IFA in Berlin. Die Reisekosten wurden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung, Sony, HB Austria und Philips übernommen.

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