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Datenbrille

Google Glass in Europa noch jahrelang nicht verfügbar

Wer sich hierzulande schon auf die Datenbrille Google Glass (zum futurezone-Hands-on) gefreut hat, dürfte wohl enttäuscht werden. Mehreren Medienberichten zufolge wird es nämlich noch Jahre dauern, bis die Brille regulär in Europa auf den Markt kommt. Bis dahin müssen noch gesetzliche und technische Hürden genommen werden. Mehrere Behörden und Politiker in europäischen Ländern wollten Google Glass wegen befürchteter Datenschutz-Verstößen bereits verbieten lassen, Google steuert nun mit Lobbying-Maßnahmen gegen.

Lobbying in Brüssel

So präsentierte Google seine Datenbrille gerade einer ausgewählten Runde von Politikern und Journalisten in Brüssel, weitere inoffizielle Präsentations-Events sollen in den kommenden Tagen in Köln und Paris folgen. Wie das Wall Street Journal berichtet, waren die Google-Vertreter in Brüssel bemüht zu unterstreichen, dass es nicht um das Aufnehmen von Fremden auf der Straße geht und diese Bilder dann durch die Gesichtserkennungssoftware geschickt werden sollen. Vielmehr solle Google Glass helfen, den Weg zu finden und Dinge zu erledigen, die derzeit nur über das Smartphone bewältigt werden.

Während Google selbst keinen konkreten Zeitplan für die Einführung von Google Glass in den USA oder Europa bekanntgegeben hat, lässt sich aus den Berichten anwesender Journalisten herauslesen, dass es noch Jahre bis zur Einführung von Google Glass in Europa dauern wird. Neben den rechtlichen Fragen, die geklärt werden müssen, müsse auch die Stimmerkennung für andere Sprachen und Akzente verbessert werden. Aktuell sei die Brille vor allem für amerikanisches Englisch konzipiert.

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