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Karten
10/31/2011

Google Maps: Gebühr bei massiver Nutzung

Der Suchmaschinenriese will die kostenlose Nutzung seines Kartendienstes in Zukunft einschränken und eine Gebühr verrechnen, wenn zu viele Anfragen über die Programmierschnittstelle eingehen. Der Schritt trifft vor allem kommerzielle Webseiten.

Ab 1.1.2012 wird Google eine Gebühr für Abfragen im Rahmen seines Kartendienstes Google Maps verrechnen. Ab 25.000 Klicks pro Tag, soll mit der kostenlosen Nutzung Schluss sein. Derzeit nutzen besonders Reiseunternehmen den Dienst, um Kunden etwa einen Überblick über mögliche Destinationen zu geben. Viele kommerzielle Webseiten haben den Kartendienst des Unternehmens in ihren eigenen Webauftritt integriert.

Gerüchten zufolge will Google nach Überschreiten des Gratis-Limits vier US-Dollar (rund 2,90 Euro) pro 1000 Klicks verrechnen. Durch das Gratis-Limit seien laut dem Konzern nur etwa 0,35 Prozent aller Nutzer betroffen.

Der Konzern verstehe, dass Web-Entwickler nun Zeit brauchen, um festzustellen, ob sie von der neuen Regelung betroffen sind, damit entsprechende Maßnahmen ergriffen werden können. Thor Mitchell, Produktmanager der Maps-Programmierschnittstelle, erklärte gegenüber der BBC, dass durchaus mit Skepsis der Nutzer gerechnet worden war: “Wir verstehen, dass die Einführung dieses Limits gewisse Bedenken hervorruft.” Trotzdem sei der Schritt notwendig, um die weitere Zukunft der Google Maps Programmierschnittstelle zu garantieren: “Der Service muss nutzbar bleiben - auch, wenn er vorwiegend über  profitorientierte Webangebote genutzt wird.”

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