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31.08.2016

Größer und edler: Samsung stellt Gear S3 vor

Die Samsung Gear S3 wird in den Varianten Frontier und Classic angeboten. Sie setzt wieder auf einen funktionalen Ring und soll eine hochwertige Luxus-Uhr imitieren.

Das Note 7 hat Samsung schon im Vorfeld der IFA angekündigt, die diese Woche in Berlin stattfindet. Ganz bricht man aber mit den Traditionen nicht. Wenn es zur IFA schon kein neues Note gibt, dann zumindest eine neue Smartwatch.

Samsungs neue Gear S3 (

zum Hands-on

) wird, wie schon dieGear S2, in zwei Versionen angeboten: Frontier und Classic. Beide sind technisch ident, unterscheiden sich aber im Aussehen. Die Frontier hat ein etwas bulligeres Design und soll das Gefühl einer hochwertigen Outdoor-Uhr vermitteln. Sie nutzt ein Armband aus Gummi. Die Classic ist Silber statt Metallic-Grau, hat runde statt flache Tasten, die nun etwas kleiner sind, und ein Lederarmband. Sie soll das Gefühl vermitteln eine klassische Luxus-Armbanduhr zu tragen.

Die Frontier wiegt 62 Gramm, die Classic 57 Gramm (ohne Armband). Ansonsten sind Daten und Funktionen ident. Beide sind mit handelsüblichen 22-mm-Armbänder kompatibel. Sie sind 12,9mm dick und nutzen ein 1,3-Zoll-Display mit 360 x 360 Pixel. Damit sind sie größer als die Gear S2, die ein 1,2-Zoll-Display und ein etwas schlankeres Gehäuse hat. Deshalb wird Samsung die S2 auch nicht aus dem Sortiment werfen. Die S3 ergänzt das Smartwatch-Angebot. Der Kunde hat die Wahl, ob er die schlankere S2 oder wuchtigere S3 haben will.

Galerie: Samsung Gear S3 Hands-on

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Samsung Gear S3

Samsung Gear S3

Samsung Gear S3 classic

Samsung Gear S3 classic

Samsung Gear S3 classic

Samsung Gear S3 classic

Samsung Gear S3 classic

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3 frontier

Samsung Gear S3

Samsung Gear S3

Samsung Gear S3

Höhenmesser

Die Gear S3 hat WLAN, NFC, Bluetooth und GPS verbaut. Ein Höhenmesser und Speedometer sind vorhanden, beide greifen auf das GPS-Signal für die Bestimmung von Seehöhe und Geschwindigkeit zurück.

Das Betriebssystem ist Tizen. Laut Samsung gibt es bereits über 10.000 Apps für die Tizen-Smartwatches. Spotify-Streaming wird jetzt auch unterstützt, etwa wenn sich die S3 im WLAN befindet, nicht aber in Bluetooth-Reichweite des Smartphones ist. Auch eine Checklisten-App ist vorinstalliert, um etwa eine Einkaufsliste zu schreiben. Auf der S2 gab es so etwas nur als kostenpflichtige Third-Party-App.

Lautsprecher

Die S3 hat ein Mikrofon und Lautsprecher, wodurch man mit ihr Gespräche führen kann. Diese Funktion wird nicht bei allen Smartphones unterstützt. Welche unterstützt werden und ob auch Gespräche per Apps, wie etwa Skype, möglich sind, ist noch nicht bekannt.

Der Ring beherrscht bei der S3 zusätzliche Funktionen im Gegensatz zur S2. So kann er etwa gedreht werden, um eingehende Anrufe anzunehmen oder abzulehnen. Es können Text oder Smileys auf das Display gemalt werden, die in Wörter und Emojis umgewandelt werden, um Nachrichten zu beantworten.

Wie die Gear S2 und Gear Fit 2 werden etliche Sportfunktionen unterstützt, inklusive Pulsmessung und Coaching. Die S3 kann als Standalone-Musik-Player dienen, wenn Bluetooth-Kopfhörer verwendet werden. Der interne Speicher ist 4 GB groß. Der RAM ist 768 MB groß, der Prozessor hat 1 GHz.

Größerer Akku

Die S3 ist nach IP68-Standard wasserfest. Der Akku ist mit 380 mAh größer als bei der S2. Trotz neuer Always-On-Display-Watchfaces, die mehr Farben und detaillierter angezeigt werden, soll der Akku 3 bis 4 Tage halten. Durch optional aktivierbare Energiesparfunktionen soll die Laufzeit noch weiter verlängert werden können.

Die Gear S3 soll noch dieses Jahr verfügbar sein. Ein genaues Erscheinungsdatum und Preis sind noch nicht bekannt. Vermutlich wird sie zwischen 399 und 449 Euro kosten. In ausgewählten Märkten wird es ein LTE/3G-Modell der Gear S3 Frontier geben, die eine eSIM-Karte integriert hat. Österreich wird voraussichtlich nicht dazu zählen.

Alle wichtigen News rund um die IFA 2016 in Berlin findet ihr hier.

Disclaimer: Die Reisekosten der futurezone-Redakteure zur IFA werden von Samsung, Sony und der futurezone selbst bezahlt.