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01.09.2018

High-Tech Spritzpistole mit Display verschießt Wasserkugeln

Ein deutsches Start-up sammelt auf Kickstarter Geld für die Spyra One, die Ziele in bis zu 7,5 Metern Entfernung mit Leichtigkeit treffen soll.

Wer als Kind gerne mit Spritzpistolen gespielt hat, kennt das Problem: Mehr als zwei Meter geht der Wasserstrahl meist nicht. Der klassische Super Soaker war zwar besser, sah aber eigentlich ein wenig blöd aus und egal wie viel man pumpte: Der Strahl war doch immer irgendwie zu schwach.

Ein deutsches Start-up will dieses Kindheitstrauma ungeschehen machen, mit der Spyra One. Die Spritzpistole richtet sich an Erwachsene. Nicht nur wegen dem Preis (ab 115 Euro ist man dabei), sondern auch der Größe. Die Spyra One ist 63cm lang und wiegt mit vollem Wassertank 2,4 Kilogramm.

Elektrisch betrieben

Ein elektrisch betriebener Motor komprimiert 30ml Wasser. Beim Austritt aus der Spritzdüse hat das Wasser einen Durchmesser von 6mm und ist ca. 60cm lang. Anstatt eines durchgängigen Strahls verschießt die Spyra also eher ein Wasserprojektil.

Das Start-up verspricht so Ziele bis zu einer Entfernung von 7,5 Metern präzise zu treffen. Aufgrund der physikalischen Gesetze sei die maximale effektive Reichweite acht Meter. Schießt man ballistisch mit einem Winkel von 45 Grad, reicht das verschossene Wasser bis zu 14 Meter. Die Feuerrate beträgt bis zu 180 Wasserkugeln pro Minute.

Die Spyra hat ein kleines Display eingebaut. Dieses zeigt wie viele Schuss man noch im Tank hat. Ein voller Wassertank reicht für 25 Schuss. Im Gegensatz zum Super Soaker erspart man sich nicht nur das Pumpen vor dem Schießen, sondern auch das händische Nachladen. Die Spyra wird einfach mit der Spitze ins Wasser gehalten. Der eingebaute Motor pumpt das Wasser innerhalb von 14 Sekunden in den internen Tank.

Gefärbtes Wasser

Der Akku der Spyra wird per USB-C aufgeladen. Er reicht für 1125 Wasserkugeln, inklusive der dazwischen nötigen Auffüllungen des Tanks. Und bevor man auf dumme Ideen kommt (wie etwa Wodka-Shots zu verschießen): Das Start-up sagt, dass die Spyra nur mit Wasser verwendet werden soll. Es ist aber möglich das Wasser einzufärben. So könnte man etwa ein Team-Deathmatch austragen, ähnlich wie bei Paintball.

Wenn alles nach Plan verläuft, soll die Spyra One im August 2019 ausgeliefert werden. Die Hightech-Spritzpistole hat bereits über 400.000 Euro gesammelt, das Mindestziel des Start-ups waren 51.000 Euro. Wer eine Spyra ergattern will, sollte sich beeilen. Die Kickstarter-Kampagne läuft nur noch bis zum 4. September.