Wer auf Nummer Sicher gehen will, sollte seine Software stets aktuell halten

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12/28/2015

HPI: Schwere Sicherheitslücken werden immer häufiger

Das Hasso-Plattner-Institut warnt, dass die Zahl der schweren Sicherheitslücken 2015 stark zugelegt hat. Abhilfe schaffen nur regelmäßige Updates.

Weltweit sind 2015 nach Angaben des Hasso-Plattner-Instituts (HPI) in Potsdam weniger Software-Sicherheitslücken im Vergleich zum Vorjahr gemeldet worden. Die Zahl schwerer Lücken sei der Analyse zufolge allerdings von fast 1800 auf gut 2000 gestiegen. Vorsicht sei auch weiterhin geboten.

Um Schwachstellen zu beseitigen, sollten immer alle Möglichkeiten genutzt werden, Software, Browser und Betriebssystem auf dem aktuellen Stand zu halten, sagte HPI-Direktor Christoph Meinel. Insgesamt ermittelten die Forscher in diesem Jahr 5350 Schwachstellen, 2014 waren es noch rund 7200.

Suche nach fehlerhafter Software

Das Institut sammelt nach eigenen Angaben in einer Datenbank alle wesentlichen Informationen über Software-Sicherheitslücken und Probleme. Auf einer Website bietet das HPI Nutzern an, per Selbstdiagnose kostenlos den eigenen Browser auf Schwachstellen überprüfen zu lassen. Eine Erweiterung der Selbstdiagnose auf weitere installierte Software sei geplant, hieß es.