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30.03.2017

Hyundai arbeitet an Elektroauto mit Akku im Unterboden

© Bild: REUTERS/LEE JAE-WON

Hyundai will geräumigere Elektroautos mit großer Reichweite bauen und verbaut dafür den Akku im Unterboden. Erste Fahrzeuge sollen bereits nächstes Jahr auf den Markt kommen.

Hyundai will seine Elektroauto-Aktivitäten auf eine neue Stufe stellen, um den Anschluss an Rivalen wie Tesla oder Daimler nicht zu verlieren. Künftig solle es eine eigene Plattform für kleinere E-Geländewagen (SUVs) mit größerer Reichweite geben, sagte Hyundai-Manager Lee Ki Sang am Donnerstag.

Das werde es ermöglichen, Batterien auch am Fahrzeugboden anzubringen. Dadurch werde es mehr Strom-Kapazitäten geben, ohne den Innenraum der Autos zu beschränken. Hyundai nehme dafür viel Geld in die Hand, sagte Lee, ohne eine Summe zu nennen. Das Vorhaben werde aber erst nach 2018 fertiggestellt.

Bereits ab nächstes Jahr erste Modelle

Allerdings würden Hyundai und die Konzern-Schwester Kia bereits im kommenden Jahr kleine E-SUVs auf den Markt bringen, die auf der Basis bereits bestehender Modelle gebaut werden. Lee prognostizierte, im Jahr 2025 werde wohl weltweit jedes zehnte verkaufte Fahrzeug ein Elektro-Auto sein. Derzeit sei es jedes hundertste. Vor allem in China würden künftig viele der Wagen unterwegs sein.