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17.08.2016

Intel präsentiert kabellose Virtual-Reality-Brille

Mit Project Alloy zeigt Intel einen Oculus-Rift-Konkurrenten, der sämtliche Sensoren, Prozessor und Akku in einem kabellosen Headset vereint.

Computerchiphersteller Intel hat während seiner Entwicklerkonferenz Intel Developers Forum eine eigene Virtual-Reality-Brille präsentiert. Diese nennt sich Project Alloy. Die Besonderheit daran: Im Vergleich zu den meisten Konkurrenzprodukten vereint Project Alloy sämtliche Sensoren, Prozessor und Akku in einem Gehäuse und kommt ohne Kabelverbindung aus. Die All-in-One-VR-Brille kann sich ohne externe Sensoren im Raum orientieren. Gesteuert wird sie mittels Handgesten, berichtet TechCrunch.

Windows Holographic

Zur Verfolgung der Handbewegungen werden Intels "RealSense"-Technologien eingesetzt. Dazu zählen eine FullHD-Kamera, Infrarot- und Lasersensoren. Als Betriebssystem für Project Alloy soll Windows Holographic eingesetzt werden. Entwickler sollen dadurch einen leichten Zugang zur neuen Hardware erhalten, allerdings müssen sie bis 2017 warten. Erst dann wird Intel Hardware und Schnittstellen für Entwickler öffnen.

"Merged Reality"

Laut Intel-CEO Brian Krzanich kann die neue Virtual-Reality-Brille Bewegungen in sechs Richtungen mitverfolgen. Träger sollen mit ihr ein besonderes Erlebnis erfahren, das der Intel-CEO "Merged Reality" nennt. In einem Blogeintrag beschreibt er etwa, wie man einen echten Tennisschläger zur Hand nimmt und dank Project Alloy damit im Wohnzimmer eine virtualle Tennispartie spielen kann.