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07.08.2013

iOS 7 zeichnet Standortdaten auf

Das für den Herbst erwartete neue mobile Apple-Betriebssystem iOS 7 zeichnet auch Standortdaten auf, die bei der Aktivierung entsprechender Funktionen auch an Apple übermittelt werden.

Wie aus einem Posting in den Protecus-Foren hervorgeht, erstellt iOS 7 Bewegungsprofile von Nutzern. Die dazu notwendige Funktion "Frequent Locations" ist in dem Betriebssystem offenbar standardmäßig aktiviert. Aufgezeichnet werden Ort und Uhrzeit, zu der sich Nutzer an dem entsprechenden Standort befunden haben.

Wird dazu auch die Funktion "Improve Maps" aktiviert, werden die Standortdaten auch an Apple übermittelt. In einer Erläuterung von Apple ist dazu zu lesen, das Apple die GPS-Koordinaten, die durch die "Frequent Location"-Funktion erhoben werden, bei der Aktivierung von "Improve Maps" sammle.

Die Daten werden laut Apple anonymisiert und sollen ausschließlich zur Verbesserung von Apple Maps und anderer ortsbezogener Dienste verwendet werden. "Frequent Locations" und "Improved Maps" könnten in den Einstellungen jederzeit deaktiviert werden, heißt es weiter.

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