Das neue Sony Xperia Z3

© Thomas Prenner

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09/04/2014

Kleine Schritte vorwärts: Sony Xperia Z3 angetestet

Sonys drittes neues Spitzenmodell innerhalb eines Jahres ist mehr Evolution als Revolution. Die futurezone hat es angetestet.

Sony hat sich für den Smartphone-Markt einiges vorgenommen. Im Rahmen der IFA 2013 hat der Konzern versprochen, jedes halbe Jahr ein neues Spitzenmodell auf den Markt zu bringen, gleichzeitig wurde das Xperia Z1 vorgestellt. Bis jetzt hält das Versprechen, was zur logischen Folge hat, dass im Zuge der heurigen IFA das Xperia Z3 der Öffentlichkeit präsentiert wurde.

Wie schon beim Sprung vom Z1 auf das Z2 geht Sony keine Risiken ein. Die verwendeten Materialien und Formen entsprechen im Grunde der Linie der letzten Jahre. Wieder dominieren Glas, Alu und eine Kamera, die sich von der Konkurrenz abheben soll. Die futurezone konnte sich nach der Pressekonferenz ein Bild von dem neuen Gerät machen.

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Sony Xperia Z3

Nimmt man das Z3 in die Hand fällt auf, dass es sich ein gutes Stück leichter anfühlt als seine Vorgänger, obwohl es das laut Datenblatt nur minimal ist, der Unterschied beträgt lediglich elf Gramm. Dass es sich dennoch deutlich leichter anfühlt, liegt zum Teil an der Form der Kanten des Handys. Jene sind eine Spur mehr abgerundet, wodurch das Handy ein gutes Stück besser in der Hand liegt, als das Z1 und das Z2. Zur guten Handhabung trägt auch bei, dass das Z3 minimal kleiner und dünner als das Z2 ist, trotz gleich groß gebliebenen Display. Dadurch wird auch die Vorderseite des Smartphones besser ausgenutzt, was insgesamt ebenfalls einen positiven Eindruck macht. Optisch sind Z1, Z2 und Z3 dennoch eher schwer zu unterscheiden.

Alles beim Alten

Die Bedienelemente sind die der Vorgänger ebenfalls ident. So gibt es wieder den charakteristischen Power-Button, der diesmal eine Spur leichter zu drücken ist als bei den älteren Xperia-Geräten. Gleichzeitig gibt es eine dezidierte Kamerataste. Einschübe für SIM und MicroSD sowie der MicroUSB-Anschluss sind durch Abdeckungen geschützt, um die Wasserfestigkeit zu garantieren.

Beim Display hat sich Sony auch beim Z3 nicht den Pixeldichtewahn hingegeben und setzt nach wie vor auf FullHD. Bei der Diagonale von 5,2 Zoll kommt man somit auf eine Pixeldichte von 424 PPI, genauso viel wie beim Vorgänger. Dennoch hat sich in Sachen Anzeige auch etwas getan, in der Praxis scheint das Display des Z3 eine Spur heller geworden zu sein. Ob der Super-Vivid-Modus, der besonders gute Lesbarkeit bei Sonnenschein ermöglichen soll, auch in der Praxis hält, was er verspricht, konnte in der fensterlosen Messehalle der IFA jedoch nicht überprüft werden.

Software

Zur Software gibt es wenig zu sagen, entspricht sie doch im Grunde genau dem, was bereits seit dem Z1 bekannt ist. Ausgeliefert wird das Z3 mit Android KitKat in der Version 4.4.4, die Features entsprechen im Grunde dem, was man bereits von den Vorgängern kennt. Besonderen Fokus legt Sony abermals auf die Kamerafunktionen. So sind diesmal Spielereien beim gleichzeitigen Schießen eines Selfies möglich.

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Disclaimer:

Redakteure der futurezone berichten vor Ort von der IFA in Berlin. Die Reisekosten wurden von der futurezone GmbH selbst sowie von Samsung, Sony, HB Austria und Philips übernommen.