Motorolas Baukasten-Projekt heißt Ara.

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Modular
11/23/2013

Motorola setzt bei Baukausten-Smartphone auf 3D-Druck

Motorola will Kunden Smartphones aus verschiedenen Modulen selbst zusammenstellen lassen. Dabei sollen auch 3D-gedruckte Teile zum Einsatz kommen.

Vor kurzem stellte Motorola Mobility sein Project Ara vor, bei dem Kunden sich Smartphones nach dem Baukastenprinzip selbst zusammenstecken können. Dabei will die Google-Tochter auch mit dem US-Unternehmen 3D-Systems zusammenarbeiten, das eine Produktionsplattform für 3D-gedruckte Komponenten bereitstellen soll. Wie 3D Systems am Freitag mitteilte , hat das Unternehmen eine mehrjährige Entwicklungsvereinbarung mit Motorola Mobility unterschrieben.

3DSystems werde Hüllen und weitere Module für das von Kunden individuell zusammenstellbare Smartphone liefern, heißt es in der Mitteilung weiter. Noch ist Motorolas Smartphone nach dem Baukaustenprinzip nicht viel mehr als ein Konzept. Kunden sollen Prozessor, Display, Tastatur, Sensoren, Antennen oder andere Bauteile nach Belieben kombinieren können.

Bei seinem Projekt Ara arbeitet der Smartphone-Hersteller mit dem niederländischen Designer Dave Hakkens zusammen, der mit seiner Initiative Phonebloks den Denkanstoß für die Hardware-Plattform gab. Wann Motorolas Project Ara marktreif sein wird, ist bislang nicht bekannt.